Im Post vom 3.10.2014 war der Lösungsansatz schon beschrieben und durchgeführt. Nun, nach ca. 5 Monaten war's dann wieder soweit, dass das Mühsal durch Zugriff auf "defekte" Sektoren oder Cluster der Festplatte zu groß wurde. Wie schon beschrieben, war es ein schleichender Prozess.
Zu Fehlern von der Festplatte, Systemhängern, Programmabstürzen, komplettem "Einfrieren", etc. kam es schon vorher. Nun war es aber so gravierend, dass es nicht mal mehr der Virenscanner schaffte sich zu initialisieren. Selbst ein einfaches DOS Fenster im Admin-Modus aufzurufen war ein Geduldspiel. Es war nicht möglich das CHKDSK aus dem laufenden System heraus durchzuführen.
Ich konnte den PC mit Hilfe eines selbst erstellten Systemdatenträgers von 2011 von CD booten (nach dem Einschalten des PC immer F8 mehrfach drücken: damit erwische ich die Option entweder von Festplatte oder CD Laufwerk zu booten). Neben den Reparaturmöglichkeiten kann man auch eine Eingabeaufforderung (DOS-Fenster) wählen. Von dem dortigen Prompt aus konnte ich nun ein CHKDSK der Systemplatte mit den Option /F und /R durchführen. !Achtung!: die Laufwerksbuchstaben waren vertauscht. Das Systemverzeichnis hatte nun den Laufwerksbuchstaben D: , so dass der Befehl in DIESEM Fall lautete: CHKDSK D: /F /R
Dauerte ca. 3 h, es wurden ca. 260 fehlerhafte Cluster gefunden, gekennzeichnet und deren Inhalte an andere Stelle kopiert.
Das CHKDSK Protokoll lässt sich übrigens in der Ereignisanzeige unter Windows-Protokolle -> Anwendungen -> Quelle: chkdsk, wiederfinden.
... in der Hoffnung, dass es wieder 5 Monate hält.
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17.03.2015
Reihe: lahmer Win7 PC, Teil 5: Wieder CHKDSK
30.06.2014
Win 7 PC, Performance Problem durch übertaktete Grafikkarte, ungeeigneter Treiber?
Stichworte:
- Win 7, 64Bit
- Motherboard: ASUS M4N78-VM
- Chipsatz: NVIDIA GeForce 8200
- AMD Athlon II
- übertaktete Grafikkarte
- Treiberupdate für Treiber war deaktiviert, bzw. lief nicht fehlerfrei
- Treiber 311.06 auf 337.88 (26.5.2014, zertifizierte Version)
Der 2010 neu gekaufte PC hat nach einger Zeit immer wieder Performanceprobleme. Dabei fror der Rechner bei Neustart oder auch während des Betriebs regelrecht ein. Selbst das Starten des Taskmanagers wurde zum Geduldspiel. Nach einer Wartezeit (ca. 5 - 10 min) lief der PC plötzlich wieder einwandfrei.
Nachdem dieser Vorgang immer übler wurde habe ich den Rechener wieder neu aufgesetzt (insg. 3 mal). Dann lief der Rechner auch wieder ohne große Probleme, aber nach ca. einem halben Jahr war es dann wie vorher.
Weitere Lösungsansätze waren:
- Verdoppelung der RAM
- lizensiertes McAfee, kein Avira mehr
- Windows Indizierung aus
- Startup verschlankt
- mit CCleaner regelmäßig geputzt
Das half alles nichts. Auch das Deaktivieren von Netzwerkprozessen wie Heimnetzwerk, iCloud, Dropbox war ohne Wirkung.
Nun warnte das Windows Wartungscenter aber immer wieder mit dem Hinweis auf einen fehlerhaften Harddik Sektor, bzw. auf Daten die nicht gelesen werden konnten. Darauf habe ich die Festplatte mit CHKDSK /F /R /I /C geprüft. Partition D: war ok, bei Partition C: wurden einige Dateien repariert. Viele Protokolleinträge kamen da vom NVIDIA Grafiktreiber.
Nach Aufruf der Treiber-GUI zeigte sich die Version 311.06. Ein Update lies sich aus der Oberfläche heraus nicht durchführen, bzw. brach mit Fehler ab.
Auf der NVIDIA.com Homepage ermittelte der Versions-Scanner für mein System den aktuellen Treiber in der Version 337.88. Der Treiber 311 wird nie für mein System angeboten. Der Treiber 311 passte also nicht zur GeForce 8200 !! Daher war vermutlich die CPU übertaktet. Der Treiber veruchte nach jedem Neustart, bzw. von Zeit zu Zeit während des laufenden Betriebs, sich upzudaten. Der Driver Update lief aber nie richtig durch oder hätte sich gemeldet, dass ein Update nötig wäre und dieses manuel durchzuführen wäre.
Nach der Neuinstallation, ohne vorher den alten treiber zu löschen, des Grafiktreibers läuft das System wieder geschmeidig. Über die Treiber-GUI konnte ich auch das regelmäßige Suchen nach Updates deaktivieren.
Frage mich nun, warum war der "vermutlich" falsche Treiber auf meinem Rechner? War er schon von Anfang an (ab Kauf) installiert? Was bewirkte das Neuinstallieren des OS? Wurden da kein aktueller Grafiktreiber oder zumindest ein Grafiktreiber vom Prozessor installiert?
- Win 7, 64Bit
- Motherboard: ASUS M4N78-VM
- Chipsatz: NVIDIA GeForce 8200
- AMD Athlon II
- übertaktete Grafikkarte
- Treiberupdate für Treiber war deaktiviert, bzw. lief nicht fehlerfrei
- Treiber 311.06 auf 337.88 (26.5.2014, zertifizierte Version)
Der 2010 neu gekaufte PC hat nach einger Zeit immer wieder Performanceprobleme. Dabei fror der Rechner bei Neustart oder auch während des Betriebs regelrecht ein. Selbst das Starten des Taskmanagers wurde zum Geduldspiel. Nach einer Wartezeit (ca. 5 - 10 min) lief der PC plötzlich wieder einwandfrei.
Nachdem dieser Vorgang immer übler wurde habe ich den Rechener wieder neu aufgesetzt (insg. 3 mal). Dann lief der Rechner auch wieder ohne große Probleme, aber nach ca. einem halben Jahr war es dann wie vorher.
Weitere Lösungsansätze waren:
- Verdoppelung der RAM
- lizensiertes McAfee, kein Avira mehr
- Windows Indizierung aus
- Startup verschlankt
- mit CCleaner regelmäßig geputzt
Das half alles nichts. Auch das Deaktivieren von Netzwerkprozessen wie Heimnetzwerk, iCloud, Dropbox war ohne Wirkung.
Nun warnte das Windows Wartungscenter aber immer wieder mit dem Hinweis auf einen fehlerhaften Harddik Sektor, bzw. auf Daten die nicht gelesen werden konnten. Darauf habe ich die Festplatte mit CHKDSK /F /R /I /C geprüft. Partition D: war ok, bei Partition C: wurden einige Dateien repariert. Viele Protokolleinträge kamen da vom NVIDIA Grafiktreiber.
Nach Aufruf der Treiber-GUI zeigte sich die Version 311.06. Ein Update lies sich aus der Oberfläche heraus nicht durchführen, bzw. brach mit Fehler ab.
Auf der NVIDIA.com Homepage ermittelte der Versions-Scanner für mein System den aktuellen Treiber in der Version 337.88. Der Treiber 311 wird nie für mein System angeboten. Der Treiber 311 passte also nicht zur GeForce 8200 !! Daher war vermutlich die CPU übertaktet. Der Treiber veruchte nach jedem Neustart, bzw. von Zeit zu Zeit während des laufenden Betriebs, sich upzudaten. Der Driver Update lief aber nie richtig durch oder hätte sich gemeldet, dass ein Update nötig wäre und dieses manuel durchzuführen wäre.
Nach der Neuinstallation, ohne vorher den alten treiber zu löschen, des Grafiktreibers läuft das System wieder geschmeidig. Über die Treiber-GUI konnte ich auch das regelmäßige Suchen nach Updates deaktivieren.
Frage mich nun, warum war der "vermutlich" falsche Treiber auf meinem Rechner? War er schon von Anfang an (ab Kauf) installiert? Was bewirkte das Neuinstallieren des OS? Wurden da kein aktueller Grafiktreiber oder zumindest ein Grafiktreiber vom Prozessor installiert?
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