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25.08.2021

Feature | Kaufberater und Testmarathon In-Ear Monitoring-Kopfhörer für Bühne, Live und Studio (2021)


Wie entscheide ich mich für ein In-Ear-Monitoring System?

Wenn ihr vor der Entscheidung steht, ob In-Ear-Monitoring für euch eventuell eine gute Lösung sein könnte, könnt ihr euch mindestens drei Fragen stellen:

Welche Vorteile bringt euch das Monitoring mit In-Ear-Kopfhörern?

Der Einsatz von Knopfkopfhörern bringt euch den Monitor-Sound direkt aufs Trommelfell. Durch diese direkte Beschallung sind Feinheiten im Klang meist deutlich besser wahrzunehmen. Außerdem lässt sich die Monitoring-Lautstärke individuell regeln. Steht in einer Band der Gitarrist beim Monitoring-Sound auf "volle Kanne" und der Sänger eher auf "danke, das reicht schon", kann In-Ear-Monitoring eine gute Lösung sein. Ein Vorteil gut isolierter IEMs ist, dass sie auch in lauten Umgebungen für ein ausreichend hörbares Signal sorgen. Wer je mit einer Metal-Band in einem kleinen Club mit weit aufgerissenen PA-Reglern gespielt hat, weiß, wovon ich spreche. Ein Vorteil gerade kabelloser IEM-Systeme ist, dass die Performer ihren Monitor-Sound mitnehmen, wo immer sie sich auf der Bühne befinden. Und nicht nur das. Auch beim Wechsel von einer Location zur anderen, sprich von der Club-Bühne in einer Stadt zur Festival-Bühne an einem anderen Ort, bleibt der Klang des Monitorings weitgehend stabil, statt von den Wedges des Veranstalters abhängig zu sein.

Welche Nachteile Vorteile kann das Monitoring mit In-Ear-Kopfhörern für euch haben?

Zunächst einmal habt ihr mit einer kabelgebundenen Lösung weniger Bewegungsfreiheit, wenn ihr In-Ear-Monitoring einsetzt. Erst mit einer drahtlosen Anlage erhaltet ihr beispielsweise auf einer Bühne die Bewegungsfreiheit, die ihr sonst vom Monitoring mit Bühnenlautsprechern kennt. Ob sich die Mehrkosten für eine Wireless-IEM-Anlage für euch lohnen, könnt ihr nur selbst entscheiden. Keyboarder und Schlagzeuger, die sich während ihrer Performance bei einem Gig an ein und derselben Stelle befinden, kommen sicher auch ohne eine Funklösung zurecht.

Welche Bedingungen muss eine IEM-Lösung für mich erfüllen?

Die technischen Werte der In-Ear-Kopfhörer sind nicht nur auf dem Papier wichtig, sondern spielen eine entscheidende Rolle. Bassisten werden auf Knopfkopfhörer zurückgreifen wollen, deren Frequenzumfang weit genug hinabreicht, um ihr Instrument vollständig hörbar zu machen. Sänger werden einen Frequenzgang bevorzugen, der den Präsenzbereich der menschlichen Stimme hervorhebt. Schlagzeuger in Rock und Metal werden in vielen Fällen am besten mit solchen In-Ears arbeiten können, die einen hohen Schalldruck liefern können und/oder eine besonders gute Schallisolierung bieten. Moderatoren und Präsentatoren werden hier und da besser mit einer Lösung fahren, die sie möglichst viel von ihrer Umgebung mitbekommen lässt. Macht euch deshalb unbedingt klar, was all die einzelnen technischen Werte und Features eines IEM-Systems für euch ganz praktisch bedeuten.

Wenn ihr Antworten auf diese drei Fragen gefunden habt und sie nach euren Prioritäten bewertet, solltet ihr eine gute Entscheidungshilfe an der Hand haben. Und mit euren Antworten habt ihr dann auch schon ein paar wichtige Bedingungen herausgefunden, die ein IEM-System für euch erfüllen sollte. So müsst ihr nur noch schauen, welches System diese Bedingungen erfüllt und in eurem Budgetrahmen liegt. Damit ihr bei den Bauarten, Features und Preisklassen den Überblick behaltet, könnt ihr einfach in unsere Empfehlungen in diesem Kaufratgeber schauen.



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10.07.2020

Alan Parsons to host live-streamed mix

AlanParsons at his new Parsonics recording facility above Santa Barbara, California, where the new masterclasses will be held.
Online event will be broadcast on 25th July from ParSonics Studios, CA.


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25.02.2020

Test: CEntrance MixerFace R4B, Mobiler Audiorecorder/USB-Audiointerface


centrance r4b mixerfaceCEntrance MixerFace? Hatten wir das nicht schon mal im Test? Richtig – im Frühjahr 2019 hatte mein geschätzter Kollege Onkel Sigi das MixerFace R4 (und das R4R, das auch ohne Rechner, also stand-alone betrieben werden kann) vorgestellt. Sein Fazit damals: Die beiden sind Winzlinge, die erstaunlich gut klingen und enorm vielseitig sind. Beide sind nicht gerade […]


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29.12.2019

Test: Evermix Mixbox4, DJ-Set Recording


Evermix Mixbox4Die erste Evermix Mixbox hatten wir vor gut zwei Jahren im Test, das war die Mixbox2. Erfolgreich finanziert durch Crowdfunding ging diese erste Version auf den Markt. Zwei Jahre später folgt nun die Evermix Mixbox 4, der Nachfolger der Version 2. Die neue Evermix Mixbox4 steht dabei vor allem im Zeichen von Android, größerer Konnektivität […]


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16.12.2019

Die besten YouTube-Kanäle für Tonstudios: Plugins, Effekte, Mix, Mastering

Nachdem wir euch im Sommer bereits die besten YouTuber zum Thema Synthesizer vorgestellt hatten, haben wir uns kürzlich auf die Suche nach den interessantesten Kanälen und Social Media Stars zum Thema Studio, Mix und Mastering gemacht. Woher bekommt man im Jahr 2019 die besten Informationen, um sein Wissen rund um das Thema Produktion zu erweitern? […]

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03.07.2019

Elite Acoustics Stompmix X6: Batteriebetriebener Mixer im Pedalformat


Elite Acoustics Engineering Stompmix X6

Elite Acoustics ist ein amerikanischer Hersteller, der batteriebetriebene Amps und PA-Anlagen produziert. Der neue Stompmix X6 richtet sich insbesondere an Singer/Songwriter, Straßenmusiker und kleine Bands. Ob er womöglich auch für In Ear-Mixe zu gebrauchen ist?

Elite Acoustics Stompmix X6

Der Stompmix X6 von Elite Acoustics ist ein 32 Bit DSP-Digitalmixer. Im stabilen und doch kompakten Bodentreterformat bietet er allerhand Funktionalität für euer Stressbrett. Insgesamt stehen 6 Kanäle bereit. Neben zwei zusätzlichen Hi-Z Eingängen der Kanäle 1 & 2 verfügen die ersten 4 Kanäle über Line-Eingänge sowie Class A Solid-State Mikrofonvorverstärker mit +48V Phantomspeisung. Eure angeschlossenen Signale können dank verbautem Kompressor, Limiter, EQ mit semiparametrischen Mitten, Hipass-Filter, Notch-Filter, Noise Gate und Phasenumkehrung nach Belieben justiert werden.

Effekte & Fußschalter

Eine Sache gefällt mir besonders gut: Statt einer verschachtelten Menüführung werden die Hauptmenüs Main, Aux, System sowie die Effekte Chorus, Delay und Reverb über 6 kleine Knöpfe angesteuert. Die um das Display verteilten 5 Encoder bekommen je nach selektiertem Menü sofort ihre Funktion zugeordnet und sind über das LC-Farbdisplay einfach abzulesen. Alle Effekte können unabhängig pro Kanal eingestellt werden. Während eure Hände voll und ganz beim Instrument bleiben können, könnt ihr verschiedene Settings über die praktischen Fußtaster abrufen. Sehr durchdacht!
Elite Acoustics Engineering Stompmix X6 Elite Acoustics Engineering Stompmix X6 Elite Acoustics Engineering Stompmix X6

Lithiumbatterie und Bluetooth

Neben dem Aux-Eingang sorgt die verbaute Bluetooth-Schnittstelle dafür, dass ihr eure Smart-Devices sogar kabellos verbinden könnt. Backingtracks und Musik-Streaming in den Set-Pausen sind also problemlos möglich. Solltet ihr auch ohne Strom auskommen wollen, versorgt euch die wiederaufladbare Lithiumbatterie mit einer Kapazität von 3300 mAh bis zu 6 Stunden ohne Netzteil.

Auch für IEM geeignet?

Die aktuell verfügbaren Videos suggerieren, dass der Stompmix X6 vor allen Dingen für Acoustic-Spieler gedacht ist. Das macht natürlich auch Sinn, da es inzwischen sehr gängig ist, sich seinen Sound aus mehrere Signalen (Piezo, Mic, magnetischer Pickup) zu mischen. Ich selbst mache mir sehr oft mein eigenes In-Ear-Setup mit einem QSC Touchmix 16*. Dieser kann allerdings ausschließlich an der Steckdose betrieben werden und passt nicht so schnuckelig auf mein Effektbord. Der Stompmix X6 könnte tatsächlich eine gute Lösung für kleine Clubs sein! Außerdem passt er natürlich hervorragend zu kleinen Band-Setups!

Preis

Das Elite Acoustics Stompmix X6 kostet 599,- Dollar.

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Viel mehr als nur ein Looper – EHX Tri Parallel Mixer


Electro Harmonix Tri Parallel Mixer EHX True Bypass Looper

Es war jetzt schon länger ruhig um die New Yorker Effektpedalfirma Electro-Harmonix bzw. EHX. Da ist es um so schöner, wenn sich die Firma rund um Mike Matthews mit einem derart spannenden Pedal zurück meldet. Tri Parallel Mixer ist ein wirklich interessanter True Bypass Looper, der mehr als nur An/Aus kann.

Tri Parallel Mixer

EHX redet selbst von einem Mixing Hub und so ganz unrecht haben sie nicht. Der Tri Parallel Mixer ist am Ende ein stark erweiterter True Bypass Looper, der allerhand Tools mitbringt, die nicht nur Gitarristen Freude machen werden, sondern auch bei allen Musikern, die mehrere Quellen oder Ziele haben und damit „rumspielen“ wollen.
Entweder ihr nutzt ihn als 3-Quellen-1-Ziel Looper oder 1-Quelle-3-Ziele Looper. Dabei kann der Tri Parallel Mixer entweder alle 3 Kanäle gleichzeitig einschalten oder die Kanäle einzeln durchschalten, genannt XOR Modus.
Jeder Kanal hat zusätzliche Regler: Send, Return, EQ und Phase. Das sollte selbsterklärend sein. Dazu kommen zwei weitere Regler zwischen den Kanälen: Master Volume und Dry Volume.
Was vermisst man sonst noch an so einem Pedal? Jeder Kanal hat seine Lautstärke, sogar einen einfachen EQ, es geht in alle Richtungen … und der Tri Parallel Mixer kostet laut EHX 138,70 USD. Steuern und Versandkosten oben drauf.
Schaut euch unbedingt das Video an. Am Ende hatte ich den meisten Spaß, aber auch die anderen Möglichkeiten sind echt cool. Carry on!

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21.03.2019

Ist SiX das ultimative bezahlbare Desktop Mischpult von SSL?

Wenn ihr gerade von einem eigenen SSL-Mischpult träumt und mal wieder denkt: „Ach das ist doch unbezahlbar!“, dann habt ihr wahrscheinlich noch nicht das ganz neue SSL SiX gesehen. Das kündigt die britische Firma ganz selbstbewusst als den „ultimativen Desktop-Mischer“ an.

SSL SiX

Laut Hersteller soll das kleine Pult die gleichen klanglichen Eigenschaften wie die großen Modelle haben. Bis auf den Kopfhörerausgang ist der gesamte Signalweg symmetrisch. Zwei Mono-Kanäle sind für die Aufnahme bestimmt. „SSL SuperAnalogue“ Mikrofon-Vorverstärker mit einem Gain von bis zu 66 dB haben diese spendiert bekommen. Dazu gibt’s Phantomspeisung, 75 Hz Hochpassfilter und einen unabhängigen Line-Input, der selbstverständlich auch auf Level für Gitarre und Konsorten geschaltet werden kann.
Wer SSL sagt, muss auch Kompressor sagen. Auf den zwei Kanälen hier liegt ein neuer Kompressor, der mit einem Knopf funktioniert und auf dem klassischen SSL Channel Kompressor basiert. Attack geschieht automatisch, Release und Ratio sind fest eingestellt. Mit dem Drehknopf wird also lediglich der Threshold justiert. LEDs zeigen an, wenn die Kompression einsetzt. Für das „Listen Mic“ hat SSL ebenfalls an einen Kompressor gedacht. Wer das Talkback also wie in den Legenden zum „Slammen“ von Drums und mehr missbrauchen will, darf das auch mit dem SiX machen. Und wo wir gerade so schön von Kompression reden – auf dem Master Bus sitzt quasi der G Series Bus Compressor, allerdings auch ein bisschen abgespeckt mit festen Werten für Attack, Release und Ration und zwei Knöpfen. Für den Master Bus gibt es aber auch Inserts, externe Effekte können also auch noch ins Spiel kommen.
Für beide Mono-Kanäle folgt dann jeweils ein 2-Band-EQ, ebenfalls ein neues Design. Dir Kurven dafür sind zwischen Bell und Shelf wählbar. Beide haben eine unterschiedliche Center-Frequenz. Das Team hat bei der Entwicklung darauf geachtet, möglichst musikalisch klingende Parameter dafür einzustellen.
SSL SiX Mischpult
SSL SiX Mischpult
Die Routing-Optionen hat sich SSL hierfür auch bei ihren großen Modellen abgeguckt. Zwei Stereo Cue Busse, alternative Monitor-Ausgänge mit Level- und Panning-Kontrollen, PFL, Mute und weitere Goodies sollen den Studioalltag einfacher machen.
Speziell an Broadcast-Anwendungen wird SSL bei diesem Pult gedacht haben. Auch für Musiker und Produzenten, die eher am Rechner arbeiten und nur Vocals oder wenige Instrumente aufnehmen wollen, ist das SiX ein interessantes neues „Spielzeug“. Einige werden sich hiermit vielleicht den Traum wahrmachen, endlich mal was von SSL im zu Hause oder im Studio stehen zu haben. Es sei ihnen gegönnt.

Preis und Verfügbarkeit

Auch wenn das SiX „verhältnismäßig“ erschwinglich ist, kostet es immer noch 1199 Euro zuzüglich Steuern. Wahrscheinlich weiß auch der Hersteller gerade nicht, wie sich die „Steuer“ wohl in Anbetracht des kommenden Brexits verändern wird. Erhältlich ist das SSL SiX ab sofort.

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09.11.2018

Test | the t.mix MicroMix 1 USB und MicroMix 2 USB Test

the t.mix MicroMix 1 USB und MicroMix 2 USB Test MM2 LieferumfangNeben dem Summenmix verfügt der MicroMix 1 USB noch über eine Monitorsektion mit Kopfhörerausgang im Miniklinkenformat. Ein Volume-Poti regelt die Lautstärke des Kopfhörerausgangs. Darüber angesiedelt sind zwei Taster, der linke aktiviert eine +18-Volt-Phantomspeisung (kein Tippfehler) für Kondensatormikrofone. Der rechte Taster bestimmt, ob ein USB-Playback-Signal in die Monitorsektion oder den Summenmix geroutet werden soll. Stichwort USB: Die rückseitig verbaute USB-Buchse ist sowohl Audiointerface als auch Netzanschluss für den Probanden. Das bedeutet, ohne Stromversorgung über den USB-Port lässt sich der Mixer nicht benutzten. Dabei sind die MicroMixer nicht wählerisch, wie die USB-Schnittstelle befeuert wird. Dazu später mehr. Schauen wir uns zunächst den MicroMix 2 USB genauer an.

the t.mix MicroMix 2 USB

Das Geschwistermodell ist optisch sehr ähnlich aufgebaut wie sein Kollege. Das Gehäuse ist identisch und gleich groß. Die Unterschiede stecken im Detail. Nur Kanal 1 ist bei beiden Mixern gleich ausgestattet. Kanal 2 des MicroMix 2 verfügt zwar auch über die drei EQ/PAN-Fader und zwei Taster, letztere sind aber mit anderen Funktionen belegt. Taster 1 entscheidet, ob der Kanal das Eingangssignal des dazugehörenden Cinch-Pärchens wiedergibt oder eine Stereosumme, die über die USB-Schnittstelle eingespielt wird. Mit dem Taster 2 entscheidet der Anwender, ob der Kanal auf die Summe oder den Kopfhörerausgang geroutet wird. Die Mastersektion sieht ebenfalls vertraut aus, birgt aber zwei neue Features.


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25.10.2018

DJ Remix – Geschichte & Entstehung

Everything is a Remix

DJ Remix – Geschichte & Entstehung
Für uns ist das so normal, dass wahrscheinlich niemand mehr einen Gedanken daran verschwendet, aber es gab einmal eine Zeit, in der es nicht von jedem bekannten Track zig Schrillionen Remixe gab. Die Idee, Songs durch Weglassen und Hinzufügen weiterer Spuren und Ändern des Arrangements tauglicher für den Tanzboden zu machen, hat die populäre Musik seit den späten Siebzigern stark geprägt und verändert. Das Konzept, dass Tanzmusik am besten funktioniert, wenn die rhythmischen Parts freistehen und lang genug sind, um einen hypnotischen Sog zu entwickeln, hat in dieser Zeit ihren Ursprung. Und schon damals waren es die DJs, die diese Entwicklung antrieben und maßgeblich weiterentwickelten. So wie heute auch.

 Aber langsam. Um die Geschichte des Remixings zu erzählen, ist es sinnvoll, den Begriff „Remix“ zunächst zu definieren und von anderen Formen der Bearbeitung zu unterscheiden.


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19.10.2018

Test: Fun Generation USB Mix 3

18. Oktober 2018

3 Kanäle, USB-Player - und das für 35 Euro?

Fun Generation USB Mix 3 – ein 3-Kanal DJ-Mixer mit integriertem USB-Player für 35,- Euro? Soll das ein Witz sein? Ist das Ding aus irgendeiner US-amerikanischen Supermarkt-Kette entsprungen und wird dort als Weihnachtsgeschenk für die 8- bis 10-Jährigen verkauft? Als Mitnahmeartikel im letzten Kundenstopper vor der Kasse?
Für den Preis bekommt man für andere Geräte nicht einmal ein halbes Netzteil. Kann das was taugen?
Nun, dringend sollte man den Preis im Hinterkopf behalten und das Gerät danach bewerten, denn wenn man ehrlich ist, bei 35,- Euro kann man schon fast sagen, dass ein Produkt mit dem Umfang entweder billig … oder billig und zugleich preiswert sein kann. Eigentlich schließt sich das aus, vielleicht ist hier der Übergang bei dem geringen Preis aber fließend.
Dass es aber auch Gegenbeispiel gibt, bewies zuletzt der Omnitronic GNOME-202 Mini Mixer, der im Test sehr überzeugen konnte. Also, gehen wir die Sache einmal offenen Gemütes an.

Fun Generation USB Mix 3 – ein erster Blick

Das Paket, in dem der Fun Generation USB Mix 3 kommt, ist für einen Mixer klein. Flach wird der Mixer sein, außer er ist aufblasbar, das kann man direkt feststellen.
Im Paket befindet sich ein Netzteil und der USB Mix 3. 30 cm breit, 5 cm hoch, 13 cm tief und rund 1 kg schwer – damit ist der USB Mix 3 definitiv ein Leichtgewicht und eher etwas für die Seitentasche am DJ Bag.
Fun Generation USB Mix 3
Ein erster Blick…Fun Generation USB Mix 3
Drei Kanäle findet man auf der Oberseite, diese allerdings verfügen lediglich über einen Line-Fader. Eine Klangregelung findet man nicht. Oben befinden sich für die Kanalzüge Wahlschalter für die Eingangsquelle, unten befindet sich ein Crossfader. Während auf der linken Seite Cue-Wahlschalter und Mikrofon-Sektion befindet, kann man auf der rechten Seite einen Regler für den Kopfhörerausgang finden, ebenso die Sektion für den USB-Medien-Player mit ein paar Tasten und ein Level-Meter, vermutlich für den Master-Ausgang.
Unweigerlich also erkennbar ist, dass der Fun Generation USB Mix 3 sehr minimal ausgestattet ist – man könnte auch sagen, spärlich.
Auf der Rückseite befinden sich die Ein- wie auch Ausgänge. Rein geht es für die drei Kanäle jeweils über ein Cinch-Buchsen-Paar. Ebenso ist der Ausgang gestaltet, Cinch, kein XLR, kein Jack. Dafür gibt es interessanterweise zwei Mikrofoneingänge, jeweils als 6,3 mm Klinke, zu dem einen Kopfhörerausgang, ebenso als 6,3 mm Klinke. Abgerundet wird das Ganze durch eine Schraube für Erdungskabel sowie die kleine Buchse für den Stecker des externen Netzteils.
Fun Generation USB Mix 3
Rein & raus auf der Rückseite!
Offenbar gibt es also kombinierte Eingänge für die jeweiligen Zuspieler, denn wie sowohl die Bedienungsanleitung als auch die Beschriftung auf der Oberseite des Mixers verspricht, können hier Plattenspieler wie auch Zuspieler mit Line-Pegel angeschlossen werden. Die ersten beiden Kanäle bieten dabei die Wahlmöglichkeit zwischen Phono- und Line-Pegel, der dritte Kanal ist wählbar zwischen Line-Quelle und dem internen USB-Player, hier schlicht als MP3 bezeichnet.
Damit stellt sich natürlich umgehend die Frage, ob der Fun Generation USB Mix 3 denn nur MP3s von einem USB-Medium spielt? Die Frage kann leider anhand der Bedienungsanleitung nicht geklärt werden, Informationen dazu findet man nicht. Ich weiß also, womit ich meinen USB-Stick belade…mit AIFF, WAV, MP3 und und und, um das im Praxisteil zu testen.


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12.10.2018

Blackmagic DaVinci Resolve 15 - final & for free

Original Fairlight
Diesen Herbst gab es  ein achtes Beta Update, nun hat Blackmagic die finale Version von DaVinci Resolve 15 freigegeben. Wie schon bisher gibt es eine kostenlose Version mit vielen elementaren Features, sowie für 299 Euro die Studio-Vollversion, die seit dieser Ausgabe durch die Integration von Fusion nun auch noch zu einem Compositing-System geworden ist. Die Freigabe der finalen Version sollte nun auch signalisieren, dass man das Gesamtpaket auch für den Produktionseinsatz gefahrlos nutzen kann.

Nachdem die Audio-Funktionen ebenfalls durch Fairlight mittlerweile stark angewachsen sind, darf man sich fragen, welche Erweiterungen in Zukunft noch anstehen könnten. Wir denken, dass sich Blackmagic wie auch viele andere Hersteller sicherlich mit KI-Automatiken beschäftigen wird.

mehr Informationen bei www.blackmagicdesign.com

Was die Audiobearbeitung angeht, bietet Resolve auch in der for-free-Version im Vergleich zB. zu iMovie wirklich sehr viel mehr. Es können hier auch Videos mit mehreren Audiospuren, die zB in OBS erstellt wurden, bearbeitet und abgemischt werden.
Die Farbanpassung und Fusion sind wahnsinnig ausgefuchst - beim Rendern braucht's dann allerdings viel RAM und CPU oder Geduld

22.02.2018

Workshop | Stereo Mix verbessern - 4 Tipps, die ohne Multitracks funktionieren

Wenn ihr nur noch einen fertigen Bounce zur Verfügung habt, könnt ihr den Mix trotzdem noch bearbeiten!

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