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01.08.2022

Nichelle Nichols, Lt. Uhura on 'Star Trek,' dies at 89

Nichelle Nichols made history for her role as communications officer Lt. Uhura on Star Trek.

Nichols broke ground and paved the way for Black actors in Hollywood as Uhura. Her castmate George Takei wrote, "We lived long and prospered together."

(Image credit: CBS via Getty Images)



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18.07.2022

Ableton-Erfinder Robert Henke: „CDs sind unterschätzt!“


Ableton-Erfinder Robert Henke hat sich in einem öffentlichen Post auf seinem Facebook-Profil für die gute, alte CD stark gemacht. Neben einigen soundtechnischen Aspekten führt Henke vor allem Umweltaspekte an. So sei der ökologische Fußabdruck von Schallplatten, was Versandkosten, Transport, Verpackung und Herstellung betrifft, um ein Vielfaches höher. Auch würden CDs bei entsprechender Behandlung 30 Jahre und länger halten. Das ist bei Vinyl selten bis nie der Fall. Wie seht ihr das? Schreibt es uns in die Kommentare!

Ableton-Erfinder Robert Henke: „Vinyl ist ein Luxusprodukt“

Henke entwickelte Ende der Neunziger zusammen mit Gerhard Behles, Freund und Bandkollege bei Monolake, die erste Version von Ableton Live. Diese erschien 2001. Anfangs war unter anderem auch Bernd Roggendorf, ehemaliger CEO von Native Instruments mit im Team. Robert Henke wiederum produziert und veröffentlicht bis heute Musik. Und ist physischen Medien (Kassette, Vinyl, CD) im Vergleich zu Streaming sehr zugetan. Vor allem Letztere hat es Henke angetan und er sieht den Vinyl-Boom kritisch. So sei es in Zeiten von globaler Erderwärmung und zunehmender Verknappung von Rohstoffen für ihn zeitgemäß, zukünftige Releases nicht mehr auf Vinyl und physisch nur noch als CD zu veröffentlichen.

Auch Streaming sieht Henke zwiespältig. So sei dessen Energieverbrauch nicht unerheblich. Und Henke ist eben Fan von physischen Medien. Und hier sei die CD was Haltbarkeit, Herstellung und Transport betrifft, Vinyl in Längen voraus. Auch hätten CDs eine bessere Signal-to-Noise-Ratio, bessere Stereo-Trennung und einen besseren Frequenzgang. Auch sei Vinyl, wenn er seine gesamte Hörerschaft betrachte, ein Luxusgut. Denn die allermeisten seiner Hörer und Hörerinnen hören seine Musik via Streaming oder Downloads.

Der YouTuber Benn Jordan hat hierzu vor einiger Zeit auch ein längeres Video gemacht, das viele Argumente zum Thema Vinyl und Umwelt sammelt. Was meint ihr? Kommt die CD zurück? Ist Streaming das letzte Medium?

Infos über Ableton und CDs



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09.06.2022

„Stranger Things“: „Hounds of Love“ von Kate Bush auf Platz 1 der US-Albumcharts


Nach 37 Jahren wieder in den Charts: Diese ungewöhnliche Comeback erlebt gerade der Song „Running Up That Hill“ der britischen Sängerin Kate Bush. Zu verdanken hat sie diesen Erfolg der vierten Staffel der Netflix-Erfolgsserie „Stranger Things“, die seit kurzem auf dem Streaming-Anbieter zu sehen ist. Die Mysteryserie spielt in den 1980er Jahren in der fiktiven Kleinstadt Hawkings, Da darf natürlich auch der richtige Soundtrack nicht fehlen. In der neuen Staffel hört der Seriencharakter Max (Sadie Sink) den Song von Kate Bush immer wieder auf ihrem Walkman.

Nun steht der Song auf Platz 8 der amerikanischen Single-Charts. Für Kate Bush ist es das erste Mal, dass eines ihrer Lieder in den US Top 10 gelandet ist. Aber auch in anderen Ländern erlebt der Song gerade eine Renaissance. In Deutschland steht er momentan auf Platz 14. Als der Song 1985 erschien, war er in der Bundesrepublik aber auch bereits beliebt – damals landete er auf Platz drei der Hitparade.

Auch das Album „Hounds of Love“ von Kate Bush in den Charts

Noch besser performt das dazugehörige Album: „Hounds of Love“ steht auf Platz 1 der amerikanischen Album-Charts. Es ist das erste Album von Kate Bush mit einer Nummer-1-Plazierung in Amerika.

Kate Bush freut sich über das ungeahnte Comeback ihres Songs. Auf ihre Website bekennt sich die Sängerin als Fan der Serie und freut sich, dass das Lied noch einmal Jüngere Menschen erreicht, die noch gar nicht auf der Welt waren, als es erschien. Sie schrieb:

 „Ihr habt vielleicht gehört, dass der erste Teil der fantastischen, fesselnden neuen Staffel von ‚Stranger Things‘ neulich auf Netflix veröffentlicht wurde. In ihr kommt der Song ‚Running Up That Hill‘ vor, der von jungen Fans, die die Serie lieben, zu neuem Leben erweckt wird – ich liebe die Serie  auch! ‚Running Up That Hill‘ ist daher weltweit in den Charts und ist in Großbritannien auf der acht gelandet. Es ist sehr aufregend! Vielen Dank an alle, die den Song unterstützt haben. Ich warte gespannt auf den Release des Rests der Serie im Juli.“

Die ersten sieben Episoden der vierten Staffel von Stranger Things erschienen am 27. Mai auf Netflix. Das Staffelfinale können Zuschauer*innen in Form der Folgen 8 und 9 ab dem 1. Juli auf den Streaming-Anbieter sehen. Es ist noch eine weitere, finale Season geplant.



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1985 hit 'Running Up That Hill' sprints up the charts, thanks to 'Stranger Things'

English singer-songwriter and musician Kate Bush poses at her family

Kate Bush's song Running Up That Hill peaked at No. 30 on the Billboard Hot 100 four decades ago. This week it became her first-ever U.S. Top 10 hit.

(Image credit: Chris Moorhouse/Getty Images)



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25.04.2022

Streaming-Kampf: Haben die Boomer gewonnen?


„Is Old Music Killing New Music?“, fragte der Musikhistoriker Ted Gioia kürzlich in einem viel Aufsehen erregenden Text, in dem er Zahlen präsentierte, die belegten, dass der Musikmarkt seine Zuwächse einzig dem Streaming alter Musik verdankt. Leben wir an einer Zeitenwende? Haben die Boomer den Generationenkonflikt gewonnen? 

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20.12.2021

Kabarettist Josef Hader: „Ich möchte am Ende geliebt werden“

Der Kabarettist Josef Hader spielt in seinem neuen Programm ein alterndes, selbstgefälliges Arschloch. Ein Gespräch über den Zweck von Satire.

Eine Frage des Blicks: Josef Hader will, dass man aus einer anderen Perspektive auf sich schaut Foto: Lukas Beck

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Der falsche Blick

Teenager werden in Serien hypersexualisiert, findet unsere Autorin. Jugendlicher Sex sollte deshalb trotzdem kein Tabu sein.

Eine Teenagerin steht auf einem Rummel und blickt traurig in den Himmel

Die 17-jährige Rue geht auf die High School und ist drogenabhängig Foto: Sky

Vielleicht liegt es an meiner eher konservativen Erziehung, aber ich kann mir Serien, in denen Teen­age­r Sex haben, nicht ansehen. Ich finde es noch unangenehmer als damals mit den Eltern fernzusehen, während plötzlich eine Sexszene kam.

Ja, ich weiß schon, die Schauspieler*innen, die diese Rollen verkörpern, sind volljährig, und Sex sollte nie und vor allem auch bei ­Teenagern kein Tabu sein, aber mich beschleicht das Gefühl, dass manche Serien, die sich viel um die Sexualität von jungen Menschen drehen, nicht wirklich von der Zielgruppe konsumiert werden, und dann sitzen da so 30-Jährige wie ich und schauen ihnen dabei zu. Ich kenne beispielsweise kei­ne*n 15-Jährige*n, zumindest im deutschsprachigen Raum, der*­die „Euphoria“ schaut.

Die von Drake produzierte US-amerikanische HBO-Serie handelt von einer Gruppe High­school-­Schü­le­r*in­nen rund um die 17-jährige drogenabhängige Rue (gespielt von der großartigen Zendaya) und adressiert wichtige Themen wie Sexualität und Sexismus. Schon in der ersten Folge wird kurz auf die sexistische Darstellung von jungen Frauen in Pornos hingewiesen. Aber reproduziert die Serie diese Darstellung in einer abgeschwächten Form nicht auch selbst?

In der ersten Folge habe ich schon ohne Not mehrere Paar nackte Brüste von Teenagern gesehen. Und nein, natürlich sind nackte Frauenbrüste nicht das Problem, sondern ihre Sexualisierung. Aber wieso werden dann die männlichen Brüste in derselben Folge anders inszeniert? Es ist diese einschlägige Inszenierung von weiblichen Körpern durch den männlichen Blick, der mich die erste Folge abbrechen ließ.

Noch bevor ich es gegoogelt habe, hatte ich schon geahnt, dass die Serie von einem männlichen Produzenten – in dem Fall von Superstar Drake – und einem männlichen Regisseur gedreht wurde. Außerdem sind alle vier Kameramänner Männer. Als ich zu „Euphoria“ recherchiere, erfahre ich, dass Produzent Drake 2017, zu dem Zeitpunkt 30 Jahre alt, mit der Minderjährigen und Hauptdarstellerin in „Stranger Things Millie Bobby Brown“ (Jahrgang 2004) getextet haben soll. Bobby Brown stellte daraufhin klar, dass Drake lediglich ihr Mentor sei. Wenig später wurde bekannt, dass er auch mit der damals 17-jährigen Musikerin Billie Eilish schrieb, die aber ebenso klarstellte, dass Drake „der netteste Mensch überhaupt“ sei.

Während ich bei „Euphoria“ wahrscheinlich einfach zu sensibel bin, schließlich wurden die Sexszenen mit einer Intimitätskoordinatorin inszeniert und für jeweils eine Folge übernahmen drei Frauen die Regie, wurde dem Net­flix-Teenagerdrama „Cuties“ von 700.000 Menschen eine Hypersexualisierung von Teenagern vorgeworfen.

So viele unterschrieben 2020 eine Petition zur Entfernung des Films, weil die Darstellung der jungen Mädchen unangebracht wäre. Die Regisseurin – in dem Fall eine Frau – argumentierte, dass der Film eben genau diese Darstellung von jungen Frauen kritisiert. Es ist wahrscheinlich wirklich alles etwas komplizierter. Ich schaue für den Anfang trotzdem wohl besser das „Sex and the City“-Sequel mit den 55-jährigen Schauspieler*innen.



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29.11.2021

Winamp kommt zurück! Neue Beta für den legendären Music Player

„It really whips the Llama’s ass!“ – Wer kennt ihn noch, den schrägen Spruch, der zu hören war, wenn man in den Optionen von des Music Players auf die Credits klickte? Winamp war in den späten Neunzigern DIE Software zum Musikhören. Nun haben die Macher eine mysteriöse Ankündigung auf ihrer veröffentlicht. Alles sieht danach aus, dass man sich als Social-Media-Netzwerk für Musiker à la Soundcloud neu erfinden will. Nutzt ihr Winamp noch?

Das neue Winamp – Was bekannt ist

Winamp kommt zurück! Legendärer Music Player wird Soundcloud-Konkurrent

Das altehrwürdige Design der Winamp-Version 2.91.

„Re-imagined to connect you to the music and artists you love.“ (Neu gedacht, um dich mit der Musik und den Künstlern, die du liebst, zu verbinden.) Das klingt nach mehr als einer neuen Software-Version. Dazu sind Bilder von Musikern und Musikerinnen zu sehen. Hier scheint es wie bei Soundcloud um das direkte Folgen und Austauschen mit seinen Lieblingsbands zu gehen. Außerdem bleibe man aber weiterhin „der ultimative Mediaplayer“ und habe gut achtzig Millionen aktive Nutzer und Nutzerinnen. Basierend auf den Stellenanzeigen auf LinkedIn scheint man hier weit mehr als eine neue Software zum Abspielen von Musik entwickeln zu wollen.

Für das Büro in Brüssel sucht man unter anderem einen „Talent Acquisition Officer“ zum Anwerben von Bands und Content Creators.  Im offiziellen Forum mutmaßen User, dass die vom Hersteller Nullsoft entwickelte Streaming-Lösung Shoutcast wohl über ein Web-Interface und eine Smartphone App in Winamp integriert werden wird.  Das Anteasern von neuen Versionen hat eine gewisse Tradition. Bereits 2018 kündigten sie nach dem Leak der Beta von Version 5.8 eine neue Version an. Hier ist bis heute aber nichts Neues erschienen. Die letzte offizielle Version ist die 2013 veröffentlichte 5.666 Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der Website von Winamp zum Beta-Test registrieren.

Infos über Winamp



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19.04.2021

Die „Simpsons“ machen sich über Morrissey lustig


Die „Simpsons“ haben eine lange Tradition, sich mit der vor allem auch britischen Rockmusikgeschichte auseinanderzusetzen. Zahlreiche Gastauftritte von Roger Daltrey bis hin zu allen lebenden Beatles schmückten die Animationsserie. Eine Band fand bisher aber keinen Einschlag bei den Gelben: The Smiths.

Das hat sich in der neuen Episode „Panic on the Streets of Springfield“ (läuft kommenden Sonntag, 18. April, in den USA im TV) geändert. Darin ist die Rede davon, dass Lisa Simpson von einem „depressiven Sänger aus den 80ern“ besessen ist.

Benedict Cumberbatch spricht Morrissey

Namentlich erwähnt wird der Bursche nicht, doch „Simpsons“-Drehbuchautor Tim Long teilte bereits ein Teaserbild des Musikers, von dem die Rede ist, auf Twitter. Und damit ist das Rätselraten auch schon vorbei: Die Animationsserie belustigt sich tatsächlich über den mürrischen Smiths-Sänger.

Gesprochen wird der Simpsons-Morrissey von „Sherlock“-Star Benedict Cumberbatch. Ob Moz kurzfristig nicht verfügbar war oder sich über die Anfrage aufregte und sofort absagte, ist allerdings nicht bekannt.

Die Folge ist Teil der inzwischen 32. Season der „Simpsons“. Wie man an der ironischen Würdigung der Smiths sieht, haben die Macher, auch wenn die Geschichten nicht mehr so richtig zünden, zumindest nicht die Lust am Katz-und-Maus-Spiel mit der Populärkultur verloren. Zuletzt wurde bestätigt, dass es auch eine 33. und 34. Staffel geben wird.



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16.03.2021

Lou Ottens, Inventor Of The Cassette Tape, Has Died

Cassette tapes gave new control to music fans, allowing them to create and share their own collections of songs in a cheap and easily portable format.

"Next time you make that perfect playlist on Spotify or send a link to share a song, you can thank Lou Ottens," documentary filmmaker Zack Taylor told NPR.

(Image credit: Justin Sullivan/Getty Images)



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21.01.2021

Lyrikerin Amanda Gorman: Der wahre Star bei Bidens Inauguration

Amtseinführung Biden

Die 22-jährige Dichterin Amanda Gorman bringt die stocksteife Veranstaltung innerlich zum Tanzen. Mit einem Gedicht, das eher Rap ist als Hymne. Und mit Hoffnung.



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01.12.2020

Interview am Morgen: Frauen und Informatik: "Schule, Eltern und Werbung halten Mädchen von der IT fern"

New Robotics Center in Kiev; Mädchen mit Computer

Wie begeistert man mehr Frauen für IT-Berufe? Ira Diethelm ist Professorin für Informatik-Didaktik und sagt, dass weibliche Vorbilder in Top-Funktionen alleine nicht reichen.



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24.11.2020

Schauspielerin Helga Feddersen: Spaß und Sinn


Vor 30 Jahren starb Helga Feddersen. Wer sich ihrem Werk heute nähert, kann eine grandiose realistische Künstlerin entdecken.

Helga Feddersen

Helga ­Feddersen in Hamburg, 1979 Foto: Roba/MaxxSchweigmann/imago

Wie kann dieser Text hier begonnen werden? Wie kann an eine Frau erinnert, wie sie gewürdigt werden, die über viele Jahre im deutschen Fernsehen sehr präsent war? Über deren Prunkstück, das von ihr geschriebene Fernsehspiel „Vier Stunden von Elbe 1“, Sven Regener von Element of Crime 1991 ein Lied mitgeschrieben hat, wenige Monate nach ihrem Tod vor 30 Jahren, ein Stück Ultrawehmut. Von dem Regener beteuert, es handele sich nicht um Grabpflege für die Frau, der er denn doch einen Nachruf mitgegeben hat, der fast für die Ewigkeit taugt: „Drüben am Horizont verschwindet eine Landschaft / Ein Schnitt in die Brust ist der Abschied, / doch diesmal fällt er aus / Ich will mehr für dich sein als eine Schleusenbekanntschaft.“

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Am 24. November 1990 starb Helga Feddersen an den Folgen einer Krebserkrankung, im Alter von eben gerade 60 Jahren.



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19.11.2020

Modefotografin Louise Dahl-Wolfe: Die Perfektionistin




Modefotografin Louise Dahl-Wolfe: Die Perfektionistin

Sie liebte die Alten Meister und ihr Spiel mit dem Licht. Am 19. November wäre die große Modefotografin Louise Dahl-Wolfe 125 geworden.

„Mrs. Ramsey“ ist eines der berühmtesten Bilder von Louise Dahl-Wolfe, hier ein Ausschnitt Foto: Louise Dahl-Wolfe / Condé Nast Collection Editorial

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20.08.2020

Thunberg und Neubauer im Kanzleramt: FFF sauer über Frontfrauen


August 2019: Die Klimaschutzaktivistinnen Luisa Neubauer (l) und Greta Thunberg stehen zusammen im Hambacher Forst.

Thunberg und Neubauer im Kanzleramt: FFF sauer über Frontfrauen

Das Treffen der Klimaaktivistinnen mit der Kanzlerin am Donnerstag sorgt für heftige Kritik in der Bewegung. Einige Ortsgruppen distanzieren sich.
Nicht alle sind der Meinung der FFF-Frontfrauen: Luisa Neubauer (links) und Greta Thunberg Foto: Oliver Berg/dpa

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Pandemie und Fiktion: "Statistiken mögen erhellend sein - helfen aber emotional nicht weiter"

Elisabeth Bronfen forscht zur Darstellung von Pandemien in Literatur und Film. Wann sind Filme wie "Contagion" und "Outbreak" hilfreich - und wie ähnlich sind sich Viren und Zombies?


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04.08.2020

Musikmagazin „Rolling Stone“: Männer auf dem Cover


Musikmagazin „Rolling Stone“: Männer auf dem Cover

Ein Coverfoto mit Joy Denalane und Ilgen-Nur war dem „Rolling Stone“ nicht kraftvoll genug. Die Redaktion entschied sich für Bruce Springsteen.
Hier könnten zwei Musikerinnen zu sehen sein: Titel der aktuellen Ausgabe mit Bruce Springsteen Foto: Rolling Stone Deutschland
Beinahe hätten es zwei Frauen auf das Cover der deutschen Rolling Stone geschafft: Soulsängerin Joy Denalane und Rockmusikerin Ilgen-Nur. Am Ende entschied sich die Redaktion dann aber für Bruce Springsteen, für ein Foto, das aufgenommen wurde vor dessen ersten Auftritt in Großbritannien im Jahr 1975. Anlass war der 45. Geburtstag des Albums „Born To Run“.
Medienjournalist Stefan Niggemeier schrieb am Sonntag auf seinem Portal Übermedien die Hintergründe des Falls auf: Die beiden Künstlerinnen, die in der aktuellen Ausgabe mit einem Interview auftreten, seien davon ausgegangen, dass sie auf das Cover kommen würden. Nach dem Interview sei eine „aufwändige Fotoproduktion“ gemacht worden, in den Vorbereitungen sei von einem „Cover-Shooting“ die Rede gewesen.
Übermedien hat auch einen Cover-Entwurf mit den beiden Künstlerinnen veröffentlicht, der offenbar gestaltet wurde – aber dann zugunsten des Springsteen-Covers mit dem alten Foto gekippt.
Die letztendliche Entscheidung sei „natürlich die freie Entscheidung der Redaktion“, schreibt der Medienbeobachter. Zugleich verweist er auf die Aussagen der Künstlerinnen aus ebenjenem Rolling-Stone-Interview, in denen es um Fragen von Repräsentation, um Rassismus und Sexismus geht: „Ich habe es immer als ein sehr männliches, weißes Magazin wahrgenommen“, sagt Denalane etwa über das Magazin, dem sie das Interview gibt.
Froh, aber nicht überzeugt
Explizit sprechen beide Künstlerinnen über die Unterrepräsentation von Frauen und nichtweißen Menschen auf dem Cover des Rolling Stone. Auf Nachfrage zur Cover-Entscheidung sagt Chefredakteur Sebastian Zabel zu Übermedien, dass er sich über das Interview freue, „gerade weil es fast ausschließlich um Rassismus und Sexismus im Musikgeschäft“ gehe; er habe aber nie eine feste Titelzusage gegeben.
Springsteen sei von Anfang an als mögliche Alternative geplant gewesen, weil der Musiker „wie wenige andere zur DNA“ des Magazins gehöre. Und weil die Redaktion „nicht hundertprozentig von der Kraft des Fotos mit Joy Denalane und Ilgen-Nur überzeugt“ gewesen sei.
Frauen sind auf dem Cover des Rolling Stone tatsächlich eine Seltenheit. In den vergangenen vierzehn Ausgaben waren es nur zwei: Billie Eilish und Lana del Rey, Letztere allerdings gemeinsam mit Popikone Elton John. Es scheint, als sei es für Musikerinnen nach wie vor äußerst schwierig, sich auf dem Titel des Magazins gegen das männliche Altbekannte durchzusetzen.


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16.07.2020

Thunberg und Merkel in New York: Genervt von Small Talk und Selfies


Angela Merkel und Greta Thunberg im Gespräch

Thunberg und Merkel in New York: Genervt von Small Talk und Selfies

Intermezzo beim UN-Klimagipfel: Ihre kurze Begegnung im letzten Jahr mit Angela Merkel hat Greta Thunberg offenbar eher gestresst als beeindruckt.
Das Gespräch am Rande des UN-Klimagipfels Foto: dpa
Es war – neben den Worten „How dare you“, die seitdem zum Standardrepertoire jeder Klimademo gehören – wohl die Szene, die in Deutschland die größte Aufmerksamkeit fand, als die Vereinten Nationen im vergangenen September zum Klimagipfel luden: Angela Merkel und Greta Thunberg im trauten Gespräch.
Regierungssprecher Steffen Seibert veröffentlichte das angeblich spontan entstandene Bild auf Twitter, Fotoagenturen verbreiteten es weiter, viele Medien druckten es – auch die taz (Schlagzeile der Printausgabe: „Aktivistin trifft Passivistin“).
Doch wie das Treffen zustande gekommen war und worüber die beiden ungleichen Frauen gesprochen haben, darüber konnte nur gemutmaßt werden – bis jetzt: Denn nun hat die schwedische Klimaaktivistin im Time-Magazine eine Art Tagebuch ihre USA-Reise veröffentlicht – und in dem sehr lesenswerten Text auch kurz die Begegnung mit der Bundeskanzlerin erwähnt. Und zwar als eine von vielen Personen, die, während sie sich eigentlich auf ihre unmittelbar bevorstehende große Rede vor der UN-Vollversammlung vorbereiten wollte, „Small Talk und Selfies machen“ wollten.
Über den Sinn solcher Fotos sagt sie sarkastisch: „Ich denke, es hilft ihnen, nachts besser zu schlafen.“ Vom Gespräch berichtet Thunberg lediglich, dass Merkel ihr gratuliert und immerhin noch nachgefragt habe, ob sie das Foto vom Treffen in den sozialen Medien verbreiten dürfe.


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26.06.2020

Jugendgewalt in Stuttgart: Mit Krawall ins Paradies



Schwarz.weiß-Foto aus einem Film mit Horst Buchholz als rebellischem Jugendlichen
Die Halbstarken“ sind eine alte Geschichte: Horst Buchholz (Mitte) in seiner Paraderolle 1956 Foto: Keystone Pressedienst












Von Jan Feddersen, taz.de

Wie in jedem x-beliebigen Dorf macht auch in Stuttgart die Jugend Rabatz. Das ist nicht schön, aber auch kein neues Phänomen.

Dieser Vorfall war dann, gemessen an den Aufregungen, die das ja eigentlich ehrpusselige und biedere Stuttgart neulich wieder zu verkraften hatte, nur noch kurios. Da sprach der abtrünnige AfD-Abgeordnete Heinrich Fiechtner im baden-württembergischen Landtag davon, alle, abgesehen von der AfD, fänden in der Königsstraße der Landeshauptstadt die Scherben ihrer Politik vor. Deutschland werde von Ausländern überrannt. Am Ende, nach all seinen Belfereien und seinem Gekläffe, wurde Fichtner von der Polizei aus dem Saal getragen, man hatte die Beleidigungen einfach satt.

Und das war sowieso richtig so, denn das politische Establishment musste ja grübeln: Was, zum Teufel, sollte das neulich in der wichtigsten Einkaufsachse Stuttgarts? Jugendliche und Jungerwachsene, die meisten Männer, einige Frauen waren auch dabei, hatten, nachdem einer der ihren von Polizisten drogenkontrolliert werden sollte, sich gewehrt. Daraus erwuchs schließlich ein übler Krawall, viele Scheiben der Geschäften waren zertrümmert worden, einige Polizisten verletzt, etliche der Krawalleur:innen festgenommen. Wäre es nur eine kleine Rangelei gewesen, hätte sich kein überregionales Medium interessiert, aber das Ding lief sogar über die „Tagesschau“, Horst Seehofer zeigte sich empört, Bundespräsident Frank Walter Steinmeier fand auch gewogene Worte für die Polizeien, die doch Respekt verdient hätten.

Das Zauberwort des Ereignisses war indes: „Partyszene“. Manche sagten: „Eventszene“. Hilfsvokabeln ohne Sinn und Verstand, denn tatsächlich passte der Krawall von Stuttgart in gar keines der üblichen Wahrnehmungsraster. Die Prot­a­go­nis­t:innen: ein europäisches Gemisch aus neudeutschen Bür­ge­r:innen, die meisten mit deutschem Pass, alle mit gültigem Aufenthaltsstatus, man registrierte Teilnehmende mit lettischer Herkunft, solche aus Portugal oder Belgien. Was sie in aller Öffentlichkeit einte, war kein politischer Sinn, nix FFF, Schwabida oder sonst wie gelabelt, sondern die schiere Lust an jugendlicher und jungerwachsener Präsenz in der Mitte der Stadt: Hey, hier sind wir, ihr könnt uns mal!

Und genau dieses Phänomen, einfach zu sein, nicht nur Sein oder Absichtsvolles zu behaupten, Kontext zu stiften oder gar Alliierte zu ermitteln: Das ist historisch nicht neu, im Gegenteil, es ist das älteste Motiv öffentlicher Versammlung überhaupt. Partyszene? Das, was in Stuttgart vom Establishment beklagt wurde, sind Jugendkrawalle, Aufrühreien von Menschen, die keine Kinder mehr sind und an den Partys der Erwachsenen mit all ihren gesitteten Riten (noch) nicht teilnehmen dürfen. Schmuddelkinder zumeist, nicht gesellschaftsfähig, roh und gewalttätig, weil, nun ja, für Linke darf dies keinen Schreck auslösen, denn sie kennen dies ja, weil Gewalt (und ihre Androhung) auch Spaß bereit. Man darf das Wunsch nach Entgrenzung, nach Kampf und Risiko (um den Preis der Festnahme und Einsperrung, weiß doch jedes Kind) nennen – aber das gibt es überall auf der Welt, und das schon immer.

Richtig prominent wurde das, was als „Jugendkrawall“ auch ertragreich gegoogelt werden kann, nach dem Zweiten Weltkrieg. Ökonomische Prosperität, vor allem in den kapitalistischen Ländern, machte es Jugendlichen möglich, sich selbst zu inszenieren: Als die noch nicht fertigen Erwachsenen, mit schönen Körpern, vollen Kräften und Säften, gleich ob Männer oder Frauen, wer wem imponieren wollte, ist nie ganz ausgemacht. Deutsche Filme wie „Die Halbstarken“ oder der Hollywoodklassiker „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus den Fünfzigern künden davon. Marlon Brando, James Dean, Horst Buchholz, Karin Baal – Jungerwachsene, die keinen Bock auf sozialpädagogische Einreden und verständnistriefende Zwangsgesten („Denk doch an dein Leben, mein Kind“) haben, sondern, nun ja, das ganze Paradies haben wollen, hier und jetzt, notfalls mit Krawall.
Aufstände gegen die Erhöhung von Bierpreisen im 16. Jahrhundert, Randale gegen die Vertreibung von den Marktplätzen der Welt, besonders in den Jahren nach dem Nationalsozialismus hierzulande, als Jugendlichkeit im selbstbestimmten Sinne so recht erst erfunden wurde, als individuell möglicher Freiheitsrahmen: Eltern? Können mich mal!

Aber das hat nie aufgehört und wird es nie. Riots in den französischen Vorstädten, in Hamburg bei Rock-’n’-Roll-Konzerten von Bill Haley, die Schwabinger Krawalle Anfang der Sixties, vor Paris oder anderswo, in Zürich, Tumulte im London der achtziger Jahre – ­Empörung nicht nach dem Schema Rassis­mus/Ausgrenzung/Diskriminierung, sondern mit der Lust am eigenen Irresein, an der Noch-nicht-Eingepasstheit der Erwachsenen mit der Ungewissheit an der eigenen Per­spektive, die man aber, siehe aktuell Stuttgart, wenigstens für einen lauen Sommerabend vergisst.
Jedes Volksfest, jeder Rummel, Jahrmarkt, Dom oder jede Kirmes, kennt das: Jungerwachsene, die sich bar jeden Ziels herumtreiben, ihresgleichen suchen und finden und über das verhandeln, um was es dann wirklich geht: Liebe (?), Sex (???), Männlichkeit (fraglich, selbstbestätigungsbedürftig), Weiblichkeit (unsicher, suchend), das Leben (das tollste überhaupt, wenn auch nur unbewusst, und das schlimmste zugleich, weil offen und damit ungewiss), die Eltern (meist: doof und einengend, verbietend).

Jugendkrawalle – das gibt’s in jedem Dorf, in jeder Aushebelung des Legalen … Und das ist natürlich meist nicht harmlos, Jugendliche und Jungerwachsene sind ja nicht per se süß und knusprig, sondern auch böse und gemein. Treten die Schwächeren, machen sich über die lustig – und die Schwächeren versuchen, zu Stärkeren zu werden, und sei es körperlich.
Aber vor allem dies haben sie gemeinsam: Das gute Leben, das muss möglich sein, das will man auch, das liegt in weiter Ferne und bis dahin ist Party. Kleine Chancen auf etwas, das passiert, das geschieht, das sich ereignet – jugendlich und jungerwachsen zu sein ist ja auch der dauernde Kampf gegen Langeweile, gegen das Noch-nicht-wissen-was-einem-Freude-bereitet.

Insofern ist die Deutungsgier der etablierten Politiker:innen, ihr Fragen, was das denn heißt: „Partyszene“ – in Stuttgart wie anderswo: eher proletarischen Zuschnitts –, nur zu verständlich. Sie kennen junge Kader:innen, die gegen die Klimakrise kämpfen, voll Sinn sprechende junge Frauen, junge Männer mit Stipendium der Deutschen Studienstiftung, sie streiten für Gerechtigkeit im Sozialen oder, mehr als anrüchig natürlich, schließen sich neonaziartigen Gruppen an und fordern Bizarres, Deutschland den Deutschen etwa. Die aber waren ja in Stuttgart sehr präsent, als sie die Polizei nicht als letztes Wort nahmen, sondern ihre Worte anzufügen beanspruchten, Deutsche, die nicht wie Gretel und Hänsel aussehen, sondern wie Deutsche von heute eben. Sie sind also nicht erreichbar durch linke, ökologisch-inspirierte oder rechte Deutungsmuster, sie wollen nur einfach dies: ein Leben, das sich aus dem Jetzt heraus lohnt, als gäbe es kein Morgen. Sie wollen cool sein, trinken, quatschen, ein paar Drogen nehmen, den Moment für alle Ewigkeit (fest-)haltend.

Dass das riskant sein kann, wissen die Inhaftierten, die doch alle so gern cool und unangreifbar wären, natürlich jetzt, das wusste alle „Rebellen ohne Grund“ (wie der Originaltitel von „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ lautet). Aber Abenteurertum ohne die Chance zum echten Absturz – das wäre keines. James Dean war so ein Rebell, der auf Altersvorsorge und der Hoffnung auf Weihnachtsgeld nichts gab. Im wahren Leben fuhr er mit seiner schnittigen Karre in den Tod – damit unsterblich werdend.
Es ist, mit anderen Worten, faszinierend: Das Leben sei Party!


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23.06.2020

Nachruf: Anna Blume ist tot


8/ PK: Reine Vernunft Anna & Bernhard Blume, Ausstellung iim Berliner Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Kunst, Fo; 8/ PK: Reine Vernunft Anna & Bernhard Blume, Ausstellung iim Berliner Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Kunst, Fo

Gemeinsam mit ihrem Mann Bernhard Blume inszenierte sie in Fotografieserien wie "Wahnzimmer" den bundesdeutschen Alltag.


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An Anna Blume (Kurt Schwitters, 1919)

Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, ---- wir?
Das gehört beiläufig nicht hierher!
Wer bist Du, ungezähltes Frauenzimmer, Du bist, bist Du?
Die Leute sagen, Du wärest.
Laß sie sagen, sie wissen nicht, wie der Kirchturm steht.
Du trägst den Hut auf Deinen Füßen und wanderst auf die Hände,
Auf den Händen wanderst Du.
Halloh, Deine roten Kleider, in weiße Falten zersägt,
Rot liebe ich Anna Blume, rot liebe ich Dir.
Du, Deiner, Dich Dir, ich Dir, Du mir, ----- wir?
Das gehört beiläufig in die kalte Glut!
Anna Blume, rote Anna Blume, wie sagen die Leute?
Preisfrage:
1. Anna Blume hat ein Vogel,
2. Anna Blume ist rot.
3. Welche Farbe hat der Vogel?
Blau ist die Farbe Deines gelben Haares,
Rot ist die Farbe Deines grünen Vogels.
Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid,
Du liebes grünes Tier, ich liebe Dir!
Du Deiner Dich Dir, ich Dir, Du mir, ---- wir!
Das gehört beiläufig in die ---- Glutenkiste.
Anna Blume, Anna, A----N----N----A!
Ich träufle Deinen Namen.
Dein Name tropft wie weiches Rindertalg.
Weißt Du es Anna, weißt Du es schon,
Man kann Dich auch von hinten lesen.
Und Du, Du Herrlichste von allen,
Du bist von hinten, wie von vorne:
A------N------N------A.
Rindertalg träufelt STREICHELN über meinen Rücken.
Anna Blume,
Du tropfes Tier,
Ich-------liebe-------Dir!