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30.07.2019

News | Fidelice: Rupert Neve Designs für das Wohnzimmer – HiFi total!


Rupert Neve Designs stellen uns mit Fidelice eine neue Marke für HiFi-Produkte vor. Drei Sachen dürfen wir schon sehen: Ein AD-Wandler, ein Kopfhörer-Verstärker und ein Phono-Vorverstärker. Lecker!

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04.09.2018

Vorverstärker, Endstufe und Plattenspieler: Neue High-End-Komponenten von Yamaha


Mit einem Vorverstärker, einer Endstufe und einem Plattenspieler präsentiert Yamaha ein analoges High-End-System, welches für einen Gesamtpreis von knapp 20.000 Euro neue Maßstäbe setzen soll.

Die heute beginnende IFA – die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances – beendet mit einer Vielzahl neuer Produkte das Sommerloch. Ob der Begriff „Consumer Electronics“ auch für die drei neuen HiFi-Komponenten von passend ist, darf allerdings bezweifelt werden. Mit High-End-Ambitionen und entsprechenden Preisen richten sich diese an eine eher kleine Zielgruppe audiophiler Geniesser.
Klassische Analog-Endstufe: Yamaha M-5000
Mit seinen riesigen Pegelanzeigen zieht der Yamaha M-5000 die Blicke auf sich. Dabei handelt es sich um eine reine Stereo-Endstufe mit zweimal 200 Watt Ausgangsleistung, mit der sich zwei Lautsprecherpaare ansteuern lassen. Der Aufbau soll dank optimierter symmetrischer Signalübertragung, einem elektrischen Aufbau mit niedriger Impedanz und kurzer Signalführung und einem großen Ringkerntransformator auch höchsten Ansprüchen genügen.
Yamaha C-5000 Vorverstärker
Zum Betrieb des M-5000 ist ein Vorverstärker notwendig, wofür der ebenso neu entwickelte Yamaha C-5000 wie gemacht ist: Mit ähnlichem Aufwand konstruiert, soll er für naturgetreu und hochauflösend spielen und jede Klangnuance perfekt ins Wohnzimmer transportieren. Dafür bietet die Vorstufe sechs (unsymmetrische) Eingänge (Phono, Tuner, CD, Line 1, Line 2 und Ext In) sowie 4 symmetrische Eingänge für dreiadrige Kabelverbindungen (Phono, BAL 1, BAL 2, Ext In).
Hochwertige Steuerelemente des Yamaha C-5000
Neben der technischen Qualitäten legt man bei Yamaha aber auch viel Wert auf Ästhetik und Haptik: So ist zum Beispiel der präzise Lautstärkeregler kugelgelagert und aus massivem Aluminium, während die soliden Kippschalter eine klassische Anmutung verleihen.
Yamaha GT-5000 Plattenspieler
Die analoge Klangkette komplett macht der neu konstruierte Plattenspieler Yamaha GT-5000: Mit seiner gewaltigen Zarge macht er schon äußerlich deutlich, dass es sich dabei um kein Leichtgewicht, was ein Blick auf die Waage mit stolzen 26.5 kg auch bestätigt. Eine Überraschung zeigt sich beim Antrieb des Plattenspielers: Hierbei handelt es sich nämlich um ein Modell mit Riemenantrieb – eigentlich nicht ungewöhnlich, doch hätte man Yamaha auch einen direktgetriebenen Plattenspieler zugetraut (oder gewünscht), schliesslich hatten die Japaner schon in der goldenen Ära der HiFi-Geräte einige hervorragende Geräte mit Direktantrieb im Angebot.
Der Klang des Spielers dürfte unabhängig davon trotzdem großartig sein, wofür auch der ungewöhnlich kurze und gerade Tonarm sorgen soll. Passend zur Vor- und Endstufe bietet der GT-5000 einen symmetrischen Ausgang für einen vollständig symmetrischen Signalweg vom Tonabnehmer zum Lautsprecher. Neben den Abspielgeschwindigkeiten von 33 und 45 Umdrehungen/Minute bietet der Plattenspieler auch einen Pitch-Regler, mit welchem sich die Geschwindigkeit in Schritten von 0,1% im Bereich von ±1,5% feinjustieren lässt.
Yamaha GT-5000 Plattenspieler
Alle gezeigten Geräte sollen Ende des Jahres erhältlich sein. Für die meisten von uns dürfte diese Zeit aber kaum ausreichen, das nötige Geld anzusparen: Preislich sollen die Endstufe Yamaha M-5000 und der Vorverstärker C-5000 bei jeweils 7.000 Euro liegen, der Plattenspieler GT-5000 soll für 5.000 Euro in den Verkauf gehen. Die Verstärker gibt es dabei in silberner und schwarzer Ausführung, den Plattenspieler einzig in Piano Black


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29.03.2018

Speedport Routine: neuer WLAN Schlüssel

Raus aus der Komfortzone

Man hats sich's doch so schön eingerichtet. Das Heim-WLAN-Netz war optimiert, Router und verschiedenste Endgeräte waren aufeinander eingespielt. Der WLAN-Schlüssel war vom Admin verwaltet und an Fremdgeräte nur auf Nachfrage vom Admin selbst einzugeben.

Doch nach dem Alarm des Virenprogramm auf einem Endgerät, dass der Zugriffspunkt am Router nicht mehr sicher sei, gab es Handlungsbedarf.

War der Alarm ernstzunehmen? Wahrscheinlich nicht! Auszuschließen ist das aber auch nicht. Also alles mal checken und am besten den WLAN-Schlüssel ändern. Wäre sowieso mal an der Zeit. Mittlerweile haben soviel Personen die mal zu Besuch da waren, und mal eben schnell ins WLAN wollten, den Schlüssel als automatische Verbindung auf dem Endgerät abgespeichert. Ist ja auch ganz bequem. Nur 'sicher' ist was anderes.

Also, wie schalte ich mich nochmal auf den Router drauf? Wo muss ich den Schlüssel ändern? Was hängt denn alles am WLAN? Wie muss ich die WLAN Einstellungen auf PC (Win7/Win8/Win10), auf Mac, auf iOS, auf Android, ... ach ja, auch AppleTV, HiFi-Anlage und Drucker ändern? Die Liste ist lang!

War alles machbar. Manchmal ein wenig try&error, manchmal ein wenig googeln. Auf jeden Fall ein gute Übung um mal wieder einen Überblick über das Haus-WLAN zu bekommen.

ImEinzelnen:
  • Router Speedport w925: Da hier der WLAN Schlüssel geändert wird ist es sinnvoll bei diesem Schritt über Ethernet auf den Router zu schalten. Ansonsten wird nach der Änderung der WLAN Kontakt natürlich unterbrochen.
    Der Routerzugang über den Browser mit speedport.ip sollte Passwort geschützt sein. Ist man nach dieser Hürde "auf" dem Router dann über die WLAN Einstellungen den Schlüssel ändern.
  • Endgeräte mit Windows 7 / 8 /10: nach der Änderung des WLAN-Schlüssels zeigt die gespeicherte Verbindung einen Fehler an. Will man wieder verbinden bleibt es bei dem Fehler. Hier hätte ich erwartet, dass nach dem neuen Schlüssel gefragt wird. Tut es aber nicht.
    Am einfachsten die bisherige Verbindung entfernen, neu starten und nach dem bekannten Router suchen und erneut verbinden.
  • Mac, iOS: sehr einfach. hier erfolgt die Aufforderung zur Eingabe des neuen Schlüssels
  • Android: WLAN aus und einschalten oder auch wie bei Windows entfernen und dann wieder erneut verbinden bis die Aufforderung zur Eingabe des neuen Schlüssels erscheint.
  • Stereo-Anlage bzw. AirPort Express: meine Stereo-Anlage ist über Lan-Kabel an einem
    AirPortExpress am WLAN angebunden. Der AirPortExpress kann über das AirPort-Dienstprogramm (beim neusten OS Sierra schon bei den Systemprogrammen mit dabei, für Windows kann es bei apple.com heruntergeladen werden) konfiguriert werden. Dabei den AirPortExpress über Lan-Kabel an den Router hängen und dann im Dienstprogramm den WLAN-Schlüssel eintragen. Hierbei kann auch gleich nach der neusten Firmware geschaut werden.
  • AppleTV: über das Menü - Netwerkeinstellungen 
  • Canon-Drucker: dieser durch WPS verbinden. Im Menü "Netzwerk verbinden" erscheint die Aufforderung die WPS Taste am Router zu drücken und kurz zu halten bis sie blinkt. Dann am Drucker OK drücken - die Verbindung wird wieder eingerichtet. 

31.03.2016

Bluetooth-Lautsprecher im Gitarrenverstärker-Design: Roland Jazz Chorus

Im Look seiner klassischen „Jazz Chorus“ Gitarrenverstärker bringt Roland jetzt den JC-01 Bluetooth-Lautsprecher: Ein kompaktes Soundsystem mit eingebautem Akku, welches vor allem durch seine Optik überzeugt. Schon seit Jahren zeigt Marshall höchst erfolgreich, wie man das bekannte Design der Gitarrenverstärker auf eine ganze Serie an … Weiterlesen

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15.03.2016

Onkyo TX-8150: Stereo-Receiver mit Vollausstattung

Ob Bluetooth, WiFi, AirPlay, Spotify oder DAB-Radio – das Receiver-Flaggschiff TX-8150 von Onkyo bringt eine Ausstattung mit, die kaum noch Wünsche offen lässt. Und auch die Optik kommt dank des klassischen Gehäusedesigns nicht zu kurz. Der Vergleich liegt auf der Hand: Yamahas Receiver Modelle R-N500 und … Weiterlesen

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15.10.2014

iTunes PC Mediathek mit AppleTV auf die Stereo-Anlage streamen: ein Teilerfolg

Nachdem der AVR von Denon im Heimnetz eingepasst war (siehe hier.) wollte ich endlich meine iTunes Mediathek vom Windows 7 PC im Arbeitszimmer per WLAN auf die Anlage im Wohnzimmer streamen.
Ein NAS Server am WLAN Router wäre natürlich die elegantere Lösung, ist aber nicht Inhalt dieses Posts.


Nochmal kurz das Setup:
  • AVR x1000 via AirportExpress im LAN
  • AppleTV (ATV) im WLAN und via Opt.Out zum AVR
  • ATV via HDMI am TV-Gerät
  • Privatfreigabe am ATV sowie am Win 7 PC in iTunes aktiviert
Nach diversen updates seitens Apple war es dann möglich die in iCloud abgelegten Daten am ATV wiederzugeben. Da betraf die in iCloud abgelegten Photos sowie die in iTunes gekaufte Musik und dann auch später noch die gekauften Filme.

Die iTunes Mediathek auf dem PC beinhaltet nun aber weit mehr als nur das gekaufte Material. Das soll doch bitteschön auch an der Wohnzimmerstereoanlage abspielbar werden.

Hier war ich der Sache schonmal auf der Spur, war aber nur eine Krücke via Windows MediaPlayer und auch nicht stabil.

Nach dem letzten Software Update von ATV (Sept.2014) tauchte nun unter der Rubrik "Computer" (das grüne "Haus"-Feld, rechts neben "Musik") die Mediathek vom PC auf. Der PC musste natürlich an sein und iTunes musste mit aktivierter Privatfreigabe laufen. Wichtig ist auch, dass der PC im Dauerbetrieb läuft; geht der Rechner in den Energiesparmodus oder der Bildschirm schält ab, verschwindet die Mediathek wieder vom ATV. Habe ich das alles so eingestellt kann ich via ATV meine iTunes PC Mediathek am TV Bildschirm durchsuchen und via ATV Opt. Out an der HiFi Anlage wiedergeben.
Die Mediathek wird 1zu1 abgebildet, d.h. ich habe alle Wiedergabelisten und angelegten Alben, Filter, etc zur Verfügung.

Die Königsklasse wäre jetzt noch, wenn ich via iPad und RemoteApp die Mediathek steuern könnte und ich nicht den TV als Control-Display bräuchte. Die RemoteApp zeigt auch das ATV an und bietet mir die Auswahl wiederum der in der Cloud liegenden Medien. Die Mediathek erscheint ebenso in der RemoteApp, lässt sich aber nicht öffnen.

Leider bleibt der Stream nicht stabil, bzw. will ich mal eben die Nachrichten im TV sehen und dannach gleich wieder Musik aus der Mediathek hören schlägt die Verbindung beim erneuten Laden der Mediathek fehl und es kommt der Hinweis, dass die PC-Mediathek und das ATV sich nicht im selben LAN befänden.
Wenn ich dann das ATV ausschalte , dann iTunes am PC schließe und wieder öffne, dann ATV wieder einschalte klappt alles wieder. Die Reihenfolge scheint also von Bedeutung zu sein. Ich werde noch einige Testläufe durchführen müssen ...



 

11.08.2014

PC Mediathek zum Receiver streamen: Denon AVR X1000

Wie schon im Herbst 2013 beschrieben, war der Generationswechsel der HiFi Anlage vollzogen. Da nun netzwerk-fähig war es mir wichtig auch meine Musiktittel auf dem Windows PC im Wohnzimmer mit dem Receiver wiedergeben zu können. Weiter sollte es mir auch möglich sein die Datenbank zu durchforsten und nach bestimten Kriterien die Musik auszuwählen.

Grundsätzlich sollte das mit Apple TV möglich sein. Ich aktiviere in iTunes die Privatfreigabe und am ATV erscheint dann in der Rubrik "Computer" die Mediathek. Steuern kann ich das ebenso über die Remote-App für iPad/iPhone/iPod. Hat auch funktioniert, nur nicht sehr lange! Die Mediathek verschwand irgendwann wieder (obwohl der PC an (kein Ruhezustand) war und iTunes geöffnet und mit aktiver Privatfreigabe).Komisch.

Nach nun einigen ATV OS updates ist es nun möglich die in iTunes gekauften Titel aus der Cloud zu streamen. Auf die PC Mediathek ist nun gar kein zugriff mehr möglich. Über Remote erscheinen nun auch immer nur die Titel in der Cloud/auf dem Device. Eine Sackgasse.

Bildunterschrift hinzufügen
Ein weiterer Anstaz war nun direkt an den Denon Receiver einen Medienserver via WLAN zu hängen. Dazu muss man wissen dass Denon hier nur bestimmte Medien Streming Dienste unterstütz. Nicht iTunes dafür aber den Windows Medien Player. Bei den Streamingoptionen muss man hier dem Player das Streamen im lokalen Netz noch erlauben. Die Denon App zeigt auch nund beim Eingang Medienserver den Namen des im Heimnetz freigegebenen PCs an und ich kann gemäß der Freigabe im Media Player auf Inhalte zugreifen.

Damit die Musiktitel aus dem iTunes Ordner im Windows Medien Player erscheinen habe ich den Ordner einfach in die Medienbibliothek aufgenommen. Dabei wird der Ordner für die Bibliothek lediglich indiziert aber NICHT kopiert!

Das ließ sich sehr gut an und war so in etwa das was ich wollte. Leider war die Verbindung auch nicht stabil. Nach ein paar Minuten war der Medienserver wieder getrennt.Der PC war immer noch an und der WMP lief mit aktivierter Freigabe.
Aktuell steht für den Denon ein Software Update an - vielleicht bringt das was. Oder es ein grundsätzliches Problem meines LAN da es über den ATV Anstaz ja ähnlich verlief.

  

04.11.2013

Der gute alte Plattenspieler

Und er läuft, und läuft, und läuft. 

Da meine Musikbibliothek sich ursprünglich auf die Vinyl LP* und Single gründet, und "erst" ab 1990 die ersten CDs** in meiner Sammlung Platz fanden, war ein Plattenspieler immer im HiFi Rack mit dabei.

Anfang 1980 habe ich von meinem Taschengeld einen Pioneer PL-320 zu der Stereoanlage meiner Eltern beigesteuert. Da ich eh der Hauptkonsument an Platten war, fand ich die Investition mehr als fair.

Zur Studentenzeit blieb der Plattenspieler dann bei den Eltern und ich entschied mich für eine sehr günstige Kompaktanlage von Schneider (Midi 2750)  die leider nicht auf Haltbarkeit ausgelegt war, aber immerhin fast sechs Jahre durchgehalten hat.

Mitte der 90er Jahre lief mir dann ein gebrauchter Jim Carson WST-1200 über den Weg. Der Technics 1200 war mir (auch gebraucht) immer zu teuer - den Jim Carson fand ich da optisch und funktional fast ebenbürtig.

Der TT lief bis vor kurzem noch tadellos. Die damals schon gebraucht mitgekaufte System-Nadel habe ich nie gewechselt. Nach der neulich berichteten Umorientierung zu einem leistungsstarken AVR mit  Dolby Surround und so was, waren die tatsächlichen klanglichen Mängel am Plattenspieler aber deutlich zu hören.

Zunächst gab es, nach nunmehr fast 20 Jahren, ein neues System von Ortofon (Concorde Pro). Das klang dann schonmal um Welten besser. Auch im Vergleich zur CD konnte ich nun einen  spürbar "wohligeren" Klang heraushören.

Nun stellte sich aber nach einiger Zeit der Rotation ein hörbares Britzeln am Gerät ein. Berührte man das Gehäuse, verschwand das Geräusch, ließ man los, kam es wieder. Es wurde nun wahrscheinlich durch den Motor, die Drehung des Tellers, den Tonabnehmer im Gerät ein Strom (oder Potenzialunterschied) induziert der aber nicht durch die Erdung abfließen konnte, sondern sich durch einen Kontakt auf das Gehäuse einen Ausweg verschaffte.

Nach Abnahme der Bodenplatte kam ich an das Innenleben heran. Den Trafo habe ich in seinem Sockel noch besser in der Halterung isoliert, von der Montageplatte des Motors für den Plattenteller habe ich eine direktes Kabel zur Erdung gelegt.
Das war's! Das Britzeln kam nicht wieder. Nun sollte ich für die nächsten 20 Jahre Ruhe haben.
 

* erste LP: Queen - "News of the world"


** erste CD: Laurie Anderson - "Big Science"

09.10.2013

Generationswechsel: die Stereoanlage nach 20 Jahren wird zum AV Receiver AVR X1000

1. Die Anfänge - Retromania

Als ich mir vor ca. 20 Jahren meine erste, und bis vor kurzem einzigste, Stereoanlage zugelegt habe, waren einzelne HiFi Blöcke um die 300 DM für den Studi mit Hang zum Hörgenuss die Maßgabe.

Ich entschied mich damals beim Fachhändler für eine Pioneer Anlage bestehend aus Verstärker (A307), CD-Player und Tape-Deck (schön retro: die C90 BASF). Mit angeschlossen war auch immer ein guter Plattenspieler von Jim Carson.
Außer einer gelegentlichen Reinigung des CD Lasers hatte die Anlage die letzten 20 Jahre nix!

Mit der Zeit veränderten sich die Ansprüche. Tape-Deck war sowieso out und diente nur noch als Erhöhung. Interessanter wurde der Line-Eingang. Daran hingen (chronologisch) dann MiniDisc und  MP3-Player, sowie PC und Laptop.

2. Willkommen im 21. Jahrhundert

Zuletzt war der Line-Eingang mit dem Ausgang eines Airport Express von Apple belegt. Damit konnte ich via W-Lan und Airplay Musik kabellos von PC oder Mobilgerät auf die Anlage streamen. Wurde immer wichtiger, da sich mittlerweile ein großer Teil meiner Musikbibliothek im digitalen Archiv befindet.

Vielleicht habe ich mit den unterschiedlichen Eingangsquellen die Endstufe des A307 etwas überstrapaziert. Jedenfalls kam es jüngst vermehrt zu Aussetzern, bzw. nur nach Warmlaufen, gutem Zureden und bei gutem Wetter lief der Verstärker. Also nicht wirklich prickelnd.

3. "Neuland" (Merkel, 2013)

Ersatz für den "Alten" musste her. Gleiche Liga, gleiche Leistung: kein Problem. Von z.B. Pioneer, Vamaha, Onkyo und Denon werden immer noch Anlagen in diesem Segment (ca. 250 € pro Gerät) verkauft. Da kannst du auch nicht so viel falsch machen - da genügt auch der Weg zum Elektrogroßhändler.

Die Markenhersteller bieten mittlerweile alle Geräte für den Multimedia- bzw. Netzwerkeinsatz an. Features wie Surround Sound, Heimkino, Blue-ray, AirPlay, HDMI, W-Lan, WiFi tauchen auf. Zum Teil ganz mein Ding. Die Geräte können alle wahnsinnig viel, aber können sie auch weniger? Simpler CD Player oder einen Plattenspieler anschließen?

Nach Preis- Leistungsvergleich bin ich bei einem AV Receiver von Denon gelandet. Der AVR X1000 ist ein Modell von 2013 und wurde mir für 300 € angeboten. Bei Denon laufen die AVR unter dem Begriff "Heimkino" was mich zunächst abschrecken ließ, da ich solchen Schnickschnack nicht brauche.
Dazu gab es noch einen günstigen Denon CD Player für ca. 180 € im Angebot. Mit € = DM blieb ich also in der Liga.

4. Der Einrichtungsassistent

Wollte ich immer schon mal haben beim Umziehen. Der Assi braucht aber Futter: Ein TV Gerät mit HDMI muss angeschlossen werden sonst kommt man nicht weit. Diverse Kabel (HDMI, Opt. Toslink, Lan) sollten bereit liegen.
Dem Gerät beigelegt ist ein Einricht-Micro mit dessen Hilfe sich der optimale Surround Sound in den eigenen vier Wänden einstellen lässt. Brauch ich nicht, habe eh nur 2 Front-Boxen, und die stehen da wo sie immer stehen, bzw. wo sie Platz haben. Dieses Kapitel im EA überspringe ich: kein Problem.
Nun die Eingangsquellen festlegen. Da wird's schwierig: als Auswahl für z.B. MediaPlayer bekomme ich "HDMI" oder "Video". Ich will aber analoges Audio meines CD Players haben. Für TV Audio kann ich wenigsten einen Opt. Eingang bestimmen. Da ich hier nichts weiter angebe wird, außer der 5 HDMI Eingängen, auch kein weiterer Eingang belegt. Der CD Player am Audio Cinch Eingang bleibt also stumm. Mit einem Toslink Kabel kann ich aber den CD Player über die Source TV Audio hören.

5. Die Matrix verschiebt sich

Hier hilft die Eingangs-Zuordnung (im Benutzerhandbuch S. 121) weiter. Diese Matrix ist editierbar und legt fest welcher Eingang (analog, opt, HDMI, video) für welche Sourceauswahl (an der Fernbedienung oder am Drehregler des Geräts) gilt.
Eingangs-Zuordnung mit Standard Werkseinstellung: insg. 5 (4 Back + 1 Front) HDMI Eingänge, 2 optische, 2 analoge und 2 Video Eingänge welche einzeln oder auch kombiniert vergeben werden können

Meine Matrix sah aber zunächst so aus:
Bei ANALOG ist nichts vergeben, bei DIGITAL nur Opt1. Also muss ich die Matrix editieren. Hier kann man auch die Namen der Eingangsquellen ändern.

Hier mein Ergebnis:
  • APPLETV am digitalen optischen Eingang 2 - darüber läuft Airplay
  • PHONO am analogen Eingang 2 - zuvor muss das Cinch aus dem Plattenspieler noch durch einen Vorverstärker mit Erdung
  • CD am digitalen optischen Eingang 1
Passt! Einziger Nachteil: die Beschriftung auf der Fernbedienung stimmt nun nicht mehr. Ich muss TV Audio drücken um CD zu bekommen, etc. 

6. Welt am Draht

Dass der X1000 natürlich noch mehr als CD und PHONO kann sollte hier erwähnt werden. Als Technik-Buff gehe ich der Sache nach. Stichwort. Netzwerk.
Sobald der AVR im Heimnetz ist kann AirPlay auch ohne den Umweg Apple TV direkt laufen. Auch InternetRadio ist was Feines. Idealerweise wäre es auch schön die Musikdaten von einem PC oder MedienServer (NAS) auf die Anlage zu bringen.

Der Netzwerkanschluss erfolgt über ein übliches Lan-Kabel (Clas 5 reicht) entweder direkt am Router bzw. an einem Switch oder, wer die Verkabelung nicht mag, über einen PowerLine Adapter mit Ethernetanschluss. Ein 3 Jahre alter Adapter von devolo war noch im Fundus vorhanden. Dieser erzeugte aber nervige Störgeräusche am Gerät selbst, nicht auf den Boxen.
Da ich nun aber aus dem alten Setup (s.o.) einen Airport Express übrig hatte, konnte ich diesen hierfür ohne Störgeräusche verwenden.

Nun noch fix über den PC in die Haus-Router Konfiguration. Da erscheint der AVR dann mit eigener IP. Anschließend wird der AVR auch von  der Denon Remote App (für iPhone) erkannt und lässt sich steuern.

Am AVR über die Fernbedienung auf "Network" gehen. Bei via HDMI angeschlossenem TV Gerät werden die vorgegebenen Möglichkeiten angezeigt. Leider (noch) nicht erweiterbar. So bleibt es bei Internet Radio, dem Zugriff auf einen Medien Server im Hausnetz, und die vorgegebenen Features last.fm, flickr und spotify. Mehr aber auch nicht.

Airplay geht nun auch direkt ohne den Umweg über AppleTV.

7. Fazit

Der Ersatz für meine alte Stereoanlage zum angepeilten Preis ist allemal gelungen. Zwar sind mehr technische Hürden zu meistern dafür ist aber noch jede Menge Luft nach oben. Hoch zu bewerten ist die funktionierende Kombination aus meinen "alt"-Geräten AppleTV und Airport Express mit dem AVR. So muss ich nichts aussortieren.
Natürlich gibt es auch AV-Receiver die schon integriertes WiFi / W-Lan haben, sind dann aber auch rund 100 - 200 € teurer. Wenn ein Airport Express eh noch zur Hand ist, kann das Geld gespart werden.

Somit habe ich einen Hybriden aus Wireless-Musiksystem, HiFi Komponenten und Netzwerkfunktion. Dazu das Ganze mit "Heimkino" Sound.

Aus meiner Retro-Sicht vermisse ich lediglich eine manuelle Klang- und Balancereglung am Gerät. Das ist wahrscheinlich nicht mehr zeitgemäß bzw. teure Geräte bieten das natürlich wieder. Genauso wie einen Phono Eingang.

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weiterführende Links:
http://www.areadvd.de/hardware/2013/denon_avr_x1000.shtml
sehr ausführlicher Testbericht mit vielen Abb.