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03.03.2022

Steinberg veröffentlicht Cubase 12

Steinberg veröffentlicht das bereits im letzten Jahr angekündigte Cubase 12. Die DAW bekommt wie bei jedem Update einige neue Features und Verbesserungen. Zu den Highlights gehören der überarbeitete Controller-Support, VariAudio mit Skalen-Assistent, der neue Chord Assistant, FX Modulator aber auch ein neuer Limiter und ein neues Sample-Instrument für HALion.

Steinberg Cubase 12

Als erstes werfen wir einen Blick auf die neuen Features, die ihr in allen drei Versionen (Pro/Artist/Elements) findet. Dazu gehört die MIDI Remote Integration. MIDI-Controller integriert ihr darüber jetzt noch einfacher in das Studio-Setup. Mit MIDI Remote Scripts erkennt Cubase Geräte automatisch und weist die Bedienelemente den Parametern zu. Eigene Skripts lassen sich mit dem MIDI-Controller-Oberflächen-Editor selbst erstellen.

Der Chord Assistant erzeugt MIDI-Akkorde aus Audiomaterial. Dafür zieht ihr einfach Audio auf eine Akkordspur, den Rest erledigt Cubase. Falls Akkorde nicht zur Tonart des Songs passen, schlägt der Assistent verschiedene Alternativen vor, die auf den nachfolgenden Akkorden basieren.

Steinberg Cubase 12

Steinberg Cubase 12

Workflow Editing wird mit neuen Funktionen und Tastaturbefehlen verbessert. Die neue Nudge-Grid-Einstellung lässt euch Musik unabhängig vom Projekt-Raster editieren. Dazu kommen frische Tastaturbefehle für das Auswahlbereich-Werkzeug.

Lautstärke-Automationen sind jetzt samplegenau und unabhängig von der Puffergröße. Außerdem gibt es mit Cubase 12 nun geglättete Wellenformzeichnungen. Wer einen Mac mit Apple Silicon benutzt, freut sich über nativen Support. Auf Windows 10 wird MIDI über Bluetooth unterstützt. Dazu kommen Performance-Optimierungen bei allen Versionen.

Neuheiten in Cubase Pro 12 und Cubase Artist 12

Wer die Pro- oder Artist-Version verwendet, bekommt ein paar zusätzliche Neuheiten spendiert. Das beginnt mit VariAudio und dem Skalen-Assistent. Das bringt zwei Pitch-Editing-Tools. Legt eine Skala fest und folgt der Akkordspur. Der Skalen-Assistenten schlägt eine passende Tonskala vor, die sich nach den aufgenommenen Noten richtet. So quantisiert ihr die Tonhöhe von Aufnahmem oder lasst das Pitch-Editing in VariAudio an der Skala einrasten.

Für Multieffekt-Modulationen sorgt der FX Modulator. Die Palette reicht von Ducking-Effekten bis zu Rhythmus-Patterns. Eigene LFO-Schwingungsformen erstellt ihr damit und modulieret darüber bis zu sechs Effekt-Module gleichzeitig. Der LFO lässt sich ebenso über MIDI triggern oder über mehrere Sidechain-Eingänge steuern.

Steinberg Cubase 12 FX Modulator

Steinberg Cubase 12 FX Modulator

Für Timing-Korrekturen gibt es Verbesserungen des AudioWarp. Das Free-Warp-Werkzeug hilft dabei, mit dem neuen phasenkohärenten AudioWarp-Modus gibt es beim gleichzeitigen Bearbeiten von mehreren Spuren keine Phasenprobleme.

Neben neuen Modulen für SupaVison verfügen die Pro- und Artist-Version auch noch über Verbesserungen für ARA. Und es gibt mit Verve ein gesampletes Filzklavier für HALion, das auch einzeln erhältlich ist.

Exklusiv in Cubase Pro 12

Raiser ist das neuste Werkzeug für Dynamikbearbeitung und verspricht „extrem schnelle Attack-Zeiten“ um damit die Loudness zu erhöhen. Raiser eignet sich Steinberg zufolge für aggressives Limiting von Drums und Gitarren, aber auch für Gesang und sogar ganzen Mixen.

Eine weitere exklusive Neuheit für Cubase Pro 12 ist der erweiterte Crossfade-Editor mit mehr Steuerungsmöglichkeiten. Audioexport bekommt Sidechain-Unterstützung, Tempo- und Taktart-Spuren lassen sich jetzt aus Projekten importieren. Und auch der Logical-Editor wurde erneuert.

Ein weiteres Extra stellt der Support für Dolby Atmos dar. Damit reagiert Steinberg auf die wachsende Popularität von Spatial Audio – allerdings wird dieses Feature erst mit einem kommenden Update nachgereicht.

Steinberg Cubase Pro 12 Raiser

Steinberg Cubase Pro 12 Raiser

Tschüss Dongle

Der USB-eLicencer verabschiedet sich, wahrscheinlich habt ihr das schon mitbekommen. Stattdessen gibt es ein Lizenzsystem, das keinen physischen Kopierschutz mehr benötigt.

Spezifikation und Preis

Steinberg Cubase 12 läuft auf macOS (Big Sur und Montery) sowie Windows 10 oder 11.

Cubase Pro 12 kostet 579 Euro, Cubase Artist 12 gibt es für 329 Euro und Cubase Elements 12 für 99,99 Euro. Updates und Crossgrades gibt es natürlich auch, schaut dafür am besten in euren Account.

Weitere Infos über Steinberg Cubase 12




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02.03.2022

Steinberg Cubase 12, Major DAW-Update


Im Herbst des letzten Jahres verkündete Steinberg, dass die kommende Version von Cubase erst in diesem Jahr erscheinen wird. Und jetzt ist das Major-DAW-Update da. Über die Neuheiten von Version 12 berichten wir im folgenden Artikel. Welche neuen Features bietet Steinberg Cubase 12? MIDI Remote Integration In vielen Tonstudios gehören MIDI-Controller seit Langem zum Equipment-Setup. […]

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Der Hinweis sei gegeben, dass mit älteren iMACs, die bei 10.13.6 enden, mit Cubase 11 Schluss ist. Auch der HALion Sonic SE geht hier nur noch bis 3.4.40

02.02.2022

Steinberg beendet VST2-Plug-in-Support

steinberg vst2 support endeBei Steinberg tut sich momentan einiges: Bereits Ende 2021 hatte man angekündigt, dass man sich ab 2022 vom bisher genutzten eLicenser samt USB-Hardware-Dongle verabschieden wird. Mit der Software Dorico hat man entsprechend ein neues Lizenzierungssystem eingeführt. Doch das ist noch nicht alles, denn Steinberg hat heute bekanntgegeben, dass man bald den Support für das VST2-Format […]

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28.05.2020

News | Steinberg Backbone: Re-Synthesizer für Drum-Samples

Steinberg stellt mit Backbone ein neues Plug-in vor, das auf die Erzeugung und Bearbeitung von Drum-Sounds spezialisiert ist. Re-Synthese steht auf dem Programm, dafür werden Samples auch in ihre spektralen Anteile zerlegt.

Steinberg Backbone

Mit diesem virtuellen Instrument erzeugt ihr Kicks, Snares, Hi-Hats und viele weitere Drum- und Percussion-Sounds, auch „Impacts“ für Filmvertonungen beherrscht das Plug-in. Die Basis bilden Samples, die auf bis zu acht Layern verteilt werden. Die Samples lassen sich in tonale und atonale Anteile aufsplitten und dann getrennt voneinander bearbeiten. Auch eine Re-Synthese ist denkbar. Die dafür zuständige Engine teilt Samples in die spektralen Bestandteile auf und erzeugt damit „synthetische Varianten ihrer selbst“. Na das klingt doch aufregend! Ein anpassbares Spektral-Filter sorgt für zusätzliche Kontrolle über den Sound.
Über Dekomposition bearbeitet ihr die tonalen und geräuschhaften Anteile der Samples einzeln, mit Re-Synthese und subtraktiver Synthese formt ihr die Sounds nach euren Vorstellungen. Filter spielen hier also eine große Rolle, aber auch das Tuning lässt sich individuell einstellen. Die Hüllkurve steuert ihr anscheinend über einen einfachen Regler.
Eine ganze Reihe von Effekten steht euch ebenfalls zur Verfügung, die können parallel in zwei frei konfigurierbaren Effekt-Ketten arbeiten. Damit ist es auch möglich, zum Beispiel den geräuschhaften Anteil getrennt von dem tonalen Anteil mit einer Reihe von Effekten zu versehen.
Die einzelnen Layer füttert ihr nicht nur mit One-Shots, sondern auch mit Loops. Ergebnisse exportiert ihr direkt als Audio, um diese dann wie Clips in der DAW weiter zu verwenden.
Hört sich nach einem mächtigen Werkzeug für Sounddesign an. Damit bringt ihr neues Leben in alte Samples, Steinberg betont aber auch die Qualitäten für Sounds in der Filmvertonung.

Spezifikation und Preis

Steinberg Backbone läuft als VST 3, AU und AAX auf macOS (macOS Mojave, macOS Catalina) sowie Windows (8.1 und 10) – ausschließlich in 64 Bit. Der Preis beträgt 149 Euro.

Weitere Infos

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28.02.2020

Steinberg UR24C: Neues Audio Interface mit flexiblem Monitoring

Das Steinberg UR24C Audio Interface wurde gestern vorgestellt. Es soll sich besonders an Producer und Live Performer eignen und ist mit Monitoring-Modi, USB 3.0 und Cubase AI Software ausgestattet. Was erwarten wir? Die Pressemeldung des Herstellers klingt vielversprechend. Der Markt wird um ein weiteres Audio Interface im unteren Preissegment erweitert, dass mit Software-Paket und flexiblem […]
Der Beitrag Steinberg UR24C: Neues Audio Interface mit flexiblem Monitoring wurde erstmalig auf delamar.de veröffentlicht.

20.01.2020

Steinberg Dorico SE: Kostenlose Notationsoftware ab sofort erhältlich!


Steinberg Dorico SE

Damit wir Steinberg im Trubel der NAMM 2020 nicht vergessen, hat das Unternehmen Dorico SE veröffentlicht. Das ist eine kostenlose Einsteigerversion der beliebten Notationssoftware, die auf zwei Systemen installiert werden darf.

Steinberg Dorico SE

Klar, dass es hier Einschränkungen zur großen Version gibt. Ihr könnt aber die mit der SE-Version angefangen Projekte jederzeit in Dorico Pro (jetzt in Version 3.1) weiter bearbeiten.
Die Kernfeatures sind ein Wiedergabemodus im Sequencer-Stil, komplett mit Pianorollen-Editor, Velocity- Editor und Automationsspuren für MIDI-Controller. Die neue Dynamikspur erlaubt Bearbeitung der Dynamikmarkierungen im Notentext.
Dorico SE unterstützt umfassend VST3-Plug-ins wie Instrumente oder Effekte. Außerdem ist der HALion Sonic SE 3 Sampler enthalten. Weiterhin bekommt ihr 1000 „produktionsfähige Sounds“ sowie eine Suite mit 30 Effekten.
Die Audioengine stammt aus Cubase und gibt Zugriff auf einen Mixer mit Sends, Inserts und einem globalen Effekt-Kanal.
Eure Kompositionen könnt ihr natürlich als einzelne Audiofiles im MP3- oder Wave-Format exportieren.

Features Dorico LE

  • Das gleiche automatische Satzbild aus Dorico Pro
  • Einfache Noteneingabe mit Maus, Tastatur oder einem MIDI-Keyboard
  • Notationsumsetzung bereits während dem Schreiben
  • Beliebige Anzahl von Sätzen und Parts in einem einzigen Projekt
  • Automatisches Layout von Instrumentalparts
  • HALion Sonic SE 3 und hunderte von Sounds inklusive
  • Unterstützung von virtuellen Instrumenten und Effektprozessoren im VST-3-Format (30 inklusive)
  • Sequenzer-artiger Pianorollen-MIDI-Editor
  • Ausgefeilte Akkordsymbole, ungestimmte Perkussion und Drumset-Notation
  • Taktfreie Musik, Triolen über den Takt hinaus, Mikrotonalität und mehr ohne Workarounds
  • Datenaustausch mit anderen Programmen via MusicXML, MIDI, PDF und mehr

Spezifikation und Preis von Dorico SE

Dorico SE ist wird als kostenloser Download für Windows und macOS auf der Steinberg Website angeboten.

Weitere Infos

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01.10.2019

Steinberg UR-C: Drei neue Audiointerfaces mit USB 3.1


Steinberg UR-C Interfaces: UR22C, UR44C und UR816C

Steinberg präsentiert drei neue Audiointerfaces. Die UR-C Reihe setzt auf hochauflösende Wandler, robuste Chassis, USB 3.1 und iOS-Kompatibilität. Die D-PRE Vorverstärker sollen für gute Stimmung sorgen, eine niedrige Latenz verspricht der Hersteller ebenso. Ein ganzes Softwarepaket liegt auch dabei. UR22C, UR44C und UR816C heißen die drei Interfaces.

Steinberg UR-C

Superspeed USB nennt man USB 3 auch gerne. Zuverlässig und schnell soll diese in den drei neuen Modellen ihre Arbeit verrichten. Hinter dem schwarzen Metallgehäuse stecken Wandler, die mit 32 Bit und bis zu 192 kHz arbeiten. SSP3 DSP-Chips versprechen laut Steinberg eine sehr niedrige Latenz. DSP-Effekte unterstützen latenzfreies Monitoring. Die Interfaces sind nicht nur mit der gängigen Software auf macOS und Windows kompatibel, sondern im CC-Modus auch mit iOS-Hardware.
Die Loopback-Funktion ist für Live-Streams im Internet gedacht. Wenn die Funktion aktiv ist, mischt das Interface eingehende Audiosignale (wie Mikrofon, Gitarre oder Line-Signale) mit der Audiowiedergabe der DAW zusammen. Dieser Mix wird anschließend an den Computer zurückgeschickt und gestreamt.
Ein sehr schöner Bonus bei allen drei Interfaces ist der integrierte Ein- und Ausgang für MIDI. Und zwar nicht als Klinke, sondern ganz klassisch. Das gefällt mir!
Als Software ist Cubase AI, Cubasis LE (für iPad), die dspMixFx-Anwendung (für Monitoring und Routing) und eine Effekt-Plug-in-Suite enthalten. Die bietet VST 3- und AU-Versionen der eingebauten Effekte REV-X Reverb, Sweet Spot Morphing Channel Strip und Guitar Amp Classics.

Die einzelnen Modell der UR-C Reihe

Das UR22C ist der Allrounder für den Einstig. Zwei Ein- und Ausgänge stecken hier drin, einer davon eignet sich für Hi-Z-Signale. Ein Kopfhöreranschluss ist auch dabei. Das UR22C Recording Pack enthält zusätzlich das ST-M01 Kondensatormikrofon, den ST-H01 Studio-Monitorkopfhörer und die Software WaveLab LE. Für Einsteiger und/oder Podcaster eine sehr günstige Lösung, wie ich finde.
Etwas mehr steckt in dem UR44C. Insgesamt sechs Ein- und Ausgänge, vier davon individuell. Vier der Eingänge sind Mikrofoneingänge, zwei Eingänge sind für Hi-Z-Signale tauglich. Dazu gesellen sich zwei Kopfhörerausgänge, individuell in der Lautstärke regelbar.
Das UR816C eignet sich für kleinere Studios. 16 Ein- und Ausgänge, acht davon sind Mikrofoneingänge, zwei eignen sich auch für Hi-Z-Signale. Wieder sind hier zwei Kopfhörerausgänge. Weitere Features sind ein digitaler Ein- und Ausgang für ADAT sowie S/PDIF. Außerdem bietet das UR816C WordClock I/O. Die Dim- und Mute-Funktion ist im Studioalltag sehr nützlich. Sehr interessant ist der HA-Modus. Ich zitiere die Erklärung von Steinberg: „Der HA-Modus ist ein spezieller Modus,um eines von zwei UR816C-Interfaces als achtkanaligen Mikrofonvorverstärker zu verwenden und die gleichen Monitorausgänge mit beiden Geräten zu nutzen. Wenn du zwei UR816Cs verwendest, von denen eins auf den HA-Modus eingestellt ist, werden die optischen Ein- und Ausgänge verbunden, um Audiosignale zwischen beiden Interfaces zu übertragen. Der Word Clock-Eingang des UR816C im HA-Modus wird mit dem Word Clock-Ausgang des Interfaces im Normalmodus verbunden.“ Das klingt spannend!

Systemvoraussetzungen

Die drei UR-C Interfaces funktionieren mit auf dem Mac mit macOS Sierra, macOS High Sierra und macOS Mojave. Bei Windows ist Windows 7 (64 Bit), Windows 8.1 (64 Bit) oder Windows 10 (64 Bit) erforderlich. Eure iOS-Geräte sollten iOS 10 bis iOS 12 haben. Ich bin mir sehr sicher, dass iOS 13 auch zukünftig unterstützt wird, bei macOS Catalina solltet ihr definitiv auf die Empfehlung von Steinberg achten! Die unterstützten USB-Ports bei den Rechnern sind USB Type-C, USB 3.0 und USB 2.0.

Preise und Verfügbarkeit

UR22C ist sofort für 189 Euro erhältlich, das UR22C  Recording Pack kostet 289 Euro. Das UR44C bekommt ihr für 379 Euro – ebenfalls sofort. Das UR816C ist „demnächst“ erhältlich, 699 Euro wird es dann kosten.

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20.11.2018

Test: Steinberg Cubase Pro 10, Digital Audio Workstation

19. November 2018

30 Jahre und kein bisschen leise!

Steinberg Cubase Pro 10
Steinberg Cubase Pro 10
Steinberg Cubase Pro 10 ist quasi die Jubiläumsversion des Sequencers aus Hamburg: Nächsten April feiern die Steinberger 30 Jahre Cubase. Die Liste an Verbesserungen klingt schon sehr interessant, natürlich werfen wir hier einen Blick darauf.

Der erste Eindruck zu Steinberg Cubase Pro 10

Knapp über 20 Gigabyte ist der Download der Installationsdateien mittlerweile groß, das ist eine Menge. Beim Start fällt direkt auf, dass der Splash-Screen komplett grau ist, ein Omen? Auffällig ist ebenfalls, dass sich die Optik etwas verändert hat und man versucht, wieder mehr Stringenz in das Design und das visuelle Konzept zu bekommen. Das war in den letzten Jahren etwas abhanden gekommen.
Steinberg Cubase Pro 10 - Toolbox
Auch die Toolbox sieht neu aus…
Etwas nervig ist, dass die eingedeutschte Software derzeit nur ein englisches Handbuch besitzt. Somit passen die Begriffe nicht und es artet schnell in Gesuche aus.
Steinberg Cubase Pro 10 - Hilfeseiten
Nur auf englisch…

VariAudio in Steinberg Cubase Pro 10

Es wurde oft belächelt als „billiges“ Melodyne. Doch dieses Urteil wurde VariAudio nie gerecht, denn man kann damit sehr gut arbeiten. Ich habe dank VariAudio weniger auf Melodyne zurückgegriffen, weil es einfach einen guten Job macht. Zugegebenermaßen war das Handling aber immer etwas hölzern. So musste man stets den Modus wechseln, wenn man Segmente trennen oder die Grenzen verschieben wollte. Das ist nun in einer Art Multitool gelöst. Man kann nun auch die Übergänge der Segmente (in Melodyne „Blobs“) bearbeiten und nicht nur die Tonhöhe des ganzen Segments. Damit lässt sich auch klanglich deutlich mehr herausholen. Das gibt es in dieser Form so nicht in Melodyne.
Steinberg Cubase Pro 10 - VariAudio3
Das neue VariAudio
Endlich lassen sich auch MIDI-Spuren in VariAudio einblenden. Liegt die Melodie in einer MIDI-Spur vor, kann diese nun endlich als optische Referenz genommen werden. Naheliegend wäre gewesen, dass VariAudio3 die Korrektur zur MIDI-Spur automatisch umsetzen kann. Anscheinend wollen die Steinberger uns noch etwas zum Wünschen für das nächste Update übrig lassen, schade. Auch eine Art Audio-Alignment für die Tonhöhe wäre eine schöne Sache.

Audio-Alignment in Steinberg Cubase Pro 10

Wir kennen diese Funktion ja bereits aus Nuendo 8, nun haben wir endlich etwas Vergleichbares in Steinberg Cubase Pro 10. Prinzipiell neu ist diese Funktion nicht, wir haben hier ja auch schon Software dazu getestet, allerdings ist diese Funktion nun direkt in Cubase integriert. Keine externen Applikationen mehr, kein Überspielen usw.
Steinberg Cubase Pro 10 - Audio Alignment
Spart viel Handarbeit: Audio Alignment.
Es lassen sich mehrere Audio-Parts an einem zu definierenden Master ausrichten. Natürlich ist es möglich, den Grad der Genauigkeit einzustellen, ebenso wie die bevorzugte Methode: So lässt sich Time Strechting als bevorzugtes Mittel abwählen. Die ersten Tests klangen ganz überzeugend. Zur Erinnerung: Software, die diese Funktion bereitstellt, kostet deutlich mehr als das Update und ist nicht nahtlos integriert! Da müssen sich einige Hersteller jetzt was einfallen lassen.
Akina dreimal, zuerst ohne, dann mit Audio Alignment:
Patrick dreimal, zuerst ohne, dann mit Audio Alignment, danach noch mal mit VariAudio in der Tonhöhe angepasst:
Für die Gesangsaufnahmen standen uns freundlicherweise die beiden Sänger aus dem Live Gesangsmikrofon Special von unserem Autor Armin Bauer zur Verfügung. Wie man sehr gut hören kann, haben sie sogar extra nicht sauber bzw. schief gesungen Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus.
Akina Ingold studiert an der Pop-Akademie in Mannheim und ist mit ihrer eigenen Band unterwegs. Patrick Heck wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt, er ist mit verschiedenen Formationen unterwegs. Danke an die Beiden und vor allem an Armin Bauer, der die Aufnahmen für uns betreute.

Ein Schnappschuss in Steinberg Cubase Pro 10

Ein zumindest von mir lang ersehntes Feature sind die Snapshots im Mixer. Es ist nun möglich, verschiedene Mischungen zu erstellen und diese auf Knopfdruck zu wechseln. Automationsdaten bleiben davon leider unbeeindruckt. Hier sehe ich noch Handlungsbedarf.
Besonders interessant sind diese Snapshots beim Erstellen von verschiedenen Mischungen des gleichen Projektes (Mix mit und ohne Vocals, Gesang einmal 3 dB lauter usw.).
Steinberg Cubase Pro 10 - Snapshot
Endlich: Schnapschüsse im Mixer!
Um die Plugins optisch schneller mit den Presets in der MediaBay in Verbindung zu bringen, kann man auch hier Snapshots erstellen. Diese beziehen sich aber auf die Plugin-Oberfläche, da hier wirklich ein Screenshot vom Plugin gemacht wird und nicht auf den Mixer. Wer’s braucht …
Steinberg Cubase Pro 10 - Snapshot im Plugin
Vorschaubilder für die Mediabay, ganz leicht erstellt!


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10.04.2018

Musikmesse News: Steinberg UR-RT2, UR-RT4, Audiointerfaces

10. April 2018

Premium Interfaces mit Neve Charakter

steinberg ur-rt2
Nachdem Rupert Neve und Steinberg schon vor einiger Zeit zusammenarbeiteten, veröffentlichen die beiden unter dem Namen Steinberg UR-RT2 und UR-RT4 nun zwei Premium Audiointerfaces. Laut eigenen Aussagen sollen diese „den einzig wahren Sound“ in einer Qualität bieten, die High End Studios in nichts nachsteht.
Die beiden Audiointerfaces Steinberg UR-RT2 und UR-RT4 bieten Produktionslösungen für jede Situation. Die robuste Fertigungsqualität des Gehäuses wird durch hochwertige Komponenten ergänz, wobei die Transformatoren von Rupert Neve Designs an erster Stelle stehen. Der Transformatorschaltkreis, der im UR-RT2 und UR-RT4 zum Einsatz kommt, wurde speziell für Audiointerfaces entwickelt. Er soll dem Interface einen angenehmen Hauch natürlicher Kompression und Sättigung verleihen.
steinberg ur-rt2
Während das Steinberg UR-RT2 über vier Eingänge und zwei Ausgänge verfügt, bietet das größere UR-RT4 sechs Ein- und vier Ausgänge. Beide Interfaces bieten USB 2.0 und MIDI Verbindungen, diverse Eingangs- und Ausgangsoptionen für Laptop und iPad sowie DSP-gestützte Effekte für latenzfreies Monitoring. Zusammen mit Yamahas D-PRE Mikrofonvorverstärkern in Studioqualität und den Transformatoren von Rupert Neve Designs, liefern die UR-RT Interfaces einen beeindruckenden Sound mit reichen Obertönen, der mit der enthaltenen Software Cubase AI aufgenommen werden kann.

Beide Interfaces werden ab Anfang Juni erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 399,- Euro für das UR-RT2 und bei 649,- Euro für das UR-RT4. Auf der Musikmesse können beide Interfaces bei Yamaha im Portalhaus begutachtet werden.

Die restlichen Fakten zu Steinberg UR-RT2/UR-RT4 in der Übersicht:
UR-RT2 Features
• 24-Bit/192 kHz USB 2.0 Audio-Interface
• 2 Class-A D-PRE Mikrofonvorverstärker mit +48V Phantomspannung
• Rupert Neve Designs Transformator zuschaltbar an jedem Fronteingang
• 2 analoge XLR/Klinken Combo-Eingänge (Hi-Z Schalter am Eingang 1 für E-Gitarre) plus 2 Line-Eingänge, Kopfhörerbuchse mit unabhängigem Lautstärkeregler
• Latenzfreies DSP-unterstütztes Monitoring mit REV-X Reverb Hall, Channel Strip und Guitar Amp Classics (auch als VST 3 PlugIn enthalten)
• dspMixFx Editor-App für Windows, macOS und iOS
• MIDI-Eingang und -Ausgang
• Robustes Vollmetallgehäuse
• Enthält Cubase AI DAW-Software als Download-Version für Mac und PC (nur für 64-Bit Umgebungen) und Cubasis LE DAW-App für iPad
• Plattformübergreifend kompatibel mit Windows, macOS und iOS (Apple Camera Connection Kit, Lightning auf USB Kamera-Adapter oder Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter benötigt)

UR-RT4 Features
• 24-Bit/192 kHz USB 2.0 Audio-Interface
• 4 Class-A D-PRE Mikrofonvorverstärker mit +48V Phantomspannung
• Rupert Neve Designs Transformator zuschaltbar an jedem Fronteingang
• 4 analoge XLR/Klinken Combo-Eingänge (Mic/Hi-Z Schalter an Eingang 1/2 und Mic/Line und Eingang 3/4) plus 2 Line-Eingänge, 2 separate Kopfhörer-Busse mit individuellen Ausgängen
• Latenzfreies DSP-unterstütztes Monitoring mit REV-X Reverb Hall, Channel Strip und Guitar Amp Classics (auch als VST 3 PlugIn enthalten)
• dspMixFx Editor-App für Windows, macOS und iOS
• MIDI-Eingang und -Ausgang
• Robustes Vollmetallgehäuse
• Enthält Cubase AI DAW-Software als Download-Version für Mac und PC (nur für 64-Bit Umgebungen) und Cubasis LE DAW-App für iPad
• Plattformübergreifend kompatibel mit Windows, macOS und iOS (Apple Camera Connection Kit, Lightning auf USB Kamera-Adapter oder Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter benötigt)


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05.04.2018

Steinberg und Neve planen gemeinsame Sache

Nachdem Steinberg und Rupert Neve vor einigen Jahren bereits zusammen die RND Portico Plug-ins veröffentlicht haben, über Yamahas VCM Technologie der Sound offiziell digital emuliert wird kommt nun die nächste Zusammenarbeit auf uns zu. Die USB-Audiointerfaces der UR-Serie werden in der nächsten Generation die Handschrift von Rupert Neve tragen. In welche Richtung es geht, lässt sich aktuell nur mutmaßen.

UR-Serie

Eins ist klar: Es wird ausschließlich die UR-Serie treffen. Außerdem wird im unten verlinkten Video Yamaha erwähnt und Chips mit Rupert Neve Logo aus einer Konsole der Japaner gezeigt. Ich vermute nicht, dass Steinberg die VCM-Technik von Yamaha übernehmen wird. Allerdings wäre DSP-Technik für die Emulation von verschiedenen Bauteilen in einem Neve-Preamp eine interessante Sache. Allerdings hat Steinberg bisher nur sehr wenig mit DSP-Effekten zu tun.
Wahrscheinlicher wäre die Integration von Transformatoren, die auch bei Neve zum Einsatz kommen und angeblich auch für den charakteristischen Sound verantwortlich sind. Oder aber der Silk Circuit von Neve wird irgendwie in den Preamps integriert. Ist ja auch kein Hexenwerk und würde der sonst eher preiswerten UR-Serie sicherlich ein weiteres Kaufargument mitgeben.
Was meint ihr? Was könnte es werden?

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15.11.2017

Steinberg Cubase 9.5 – das ist neu

Die Firma Steinberg veröffentlicht mit Cubase 9.5 ein großes Update für ihre DAW in der Pro, Artist und Elements Version. Das eigentlich zum üblichen Termin Anfang Dezember erwartete Release enthält viele Verbesserungen und neue Funktionen, die Nutzer der Software schon vor etlichen Versionen von dem Hersteller forderten. Jetzt scheint ein Großteil befriedigt zu werden und bekommt oben drauf noch weitere sehr interessante Features.

Cubase 9.5 mit mehr Workflow

Neu in dem wirklich großen Feature Update der DAW Cubase ist ein neuer Dateibrowser für mehr Überblick, ein schnelleres Arbeiten mit Sounds und zur Projektverwaltung. Auch ein größeres und übersichtlicheres Metering System wurde nun zur rechten Zone hinzugefügt, das auch über den direkten Zugriff über Control Room, Cue- und Monitor-Mixes verfügt. Für schönere Automationsfahrten könnt ihr in der neuen Version durch Bezierkurven jeden möglichen Verlauf einzeichnen. Darüber hinaus ist das Kopieren von Automationen, sowie eine schnelle Änderung eines Automationsbereichs vereinfacht worden.
Wer gerne mit Metronom und Klick-Tracks spielt, darf sich ebenfalls freuen. Denn ihr könnt jetzt den typischen Metronom Sound verändern, Grooves der Taktvorgabe frei abändern und sogar über das Songarrangement steuern. Die Mix Engine in Cubase 9.5 kann jetzt auch 64 Bit und schließt somit zu anderen DAWs auf. Dazu wurden die verfügbaren Insertkanäle pro Kanalzug verdoppelt und ihr könnt selbst entscheiden, ob der Effekt Pre- oder Post-Fader eingeschleift werden soll. Eine Überarbeitung der hauseigenen Plug-ins Vintage Compressor, Tube Compressor und Magneto III hat auch stattgefunden.
Die Offline Bearbeitung wurde ebenso erweitert und kann nun vorgefertigt jeder Effektkette hinzugefügt werden. Der Sampler HALion Sonic SE 3 ist jetzt mit der FLUX Wavetable Synthese ausgestattet. Für Filmmusiker existiert ab sofort eine verbesserte Videoengine mit weiteren Codecs und besserer Wiedergabe. Eine neue Samplerspur mit Drag And Drop Funktionalität (MIDI und Audio wird direkt in ein Samplerfile umgewandelt) bringt die typische Arbeitsweise eines Samplers wieder zurück in die DAW.
Und das ist für alle Softube Fans und Besitzer der Console 1 interessant: ab Anfang 2018 soll die Hardware und Software der Softube Console 1 direkt in den Cubase Mixer integriert werden (wie es aus Studio One bekannt ist). Damit könnt ihr von der Hardware Standard Funktionen wie Lautstärke, Panorama oder Effekt Sends, sowie die Console 1 eigenen Parameter fernsteuern. Sehr schick!
Mehr könnt ihr den Tutorial Videos der Cubase Seite entnehmen.

Preis und Spezifikationen

Die Vollversionen von Cubase 9.5 kosten:
  • Cubase Pro 9.5 – 579 Euro
  • Pro Updates von Version 4 bis Version 9 liegen zwischen 59 Euro und 299 Euro
  • Pro Upgrades liegen zwischen 249 Euro und 449 Euro
  • Pro Crossgrade – 349 Euro
  • Cubase Artist 9.5 – 329 Euro
  • Artist Updates von Version 4 bis Version 9 liegen zwischen 49,99 Euro und 179 Euro
  • Artist Upgrades liegen zwischen 199 Euro und 249 Euro
  • für Cubase Elements 9.5 liegen uns noch keine Preise vor
  • (A.d.R.: Cubase Elements 9.5. Update gibt es für 19.99 Euro
Weitere Spezifikationen erhaltet ihr auf den Produktseiten des Herstellers.

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20.03.2017

TOP NEWS: Steinberg VST SDK 3.6.7


Linux und Audioproduktion war bisher nur etwas für ganz Hartgesottene. Doch das Open-Source Betriebssystem gewinnt langsam an Fahrt. Es gibt ja auch schon gute DAWs für diese Plattform, wie z.B. Harrison MixBus, ReNoise, Bitwig und Tracktion/Waveform oder LMMS, doch woran es bisher wirklich mangelte, waren gute Audiotreiber und hilfreiche Plug-ins. Das Problem, dass es bisher […]


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19.03.2017

Working With Multiple Arrangement Views in Cubase 9

Large projects can mean lots of zooming and scrolling, but there's a feature in Cubase 9 you may not have known about that can save you a bunch of time and effort... ...

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14.12.2016

Cubase 9 (Elements Version)

Nach den großen Tönen mit Ankündigung der 9er Version von Cubase (Pro, Elements, AI) hier eine Featurebericht bezogen NUR auf die Elements-Version. Als Update von Elements 8/8.5  kostet das 30€

Mit drin ist:
  • Zonen-Einteilung
  • Sampler Track
  • Maximizer 
  • Production Grooves
  • AutoPan Plugin
 Nicht drin ist:
  • Frequency EQ
  • MixConsole History 
  • mehrere Marker-Spuren
    verschiedene Instrumente auf mehreren Spuren aufzunehmen und für jede einzelne Spur individuelle Marker zu setzen
  • Audio-Ins
    Die Audio-Ins Option bietet die Möglichkeit, Audiosignale in VST-Instrumente zu routen, die Side-Chaining unterstützen.

07.12.2016

Cubase Pro 9 – das sind die Features

Der erste Mittwoch im Dezember ist da und mit ihm der pünktliche Release von Cubase 9. Nun, nicht offiziell, sondern Sweetwater, ein Händler aus den USA hat die Produktseite gelistet, bevor es offiziell bekannt gegeben wurde. Wenn auch alle heute Cubase Pro 9 erwartet haben, ist es doch ein echter Leak. Anders als der Mitte/Ende November, der ein waschechter Fake war. Hier findet ihr die neuen Features auf einen Blick.


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22.11.2016

Cubase 9 kommt im Dezember

Alle Jahre wieder kommt das der Cubasemann und bringt uns schöne Sachen, die DAW-Nutzern Freude machen. Etwa ein Update mit neuen Funktionen. So nähert sich mit der Adventszeit auch die Zeit, in der Steinberg das Cubase-Update verteilen müsste. Im Netz gibt es ein erstes Zeichen, dass es bald passieren wird.
Guitar Center hat in einem Newsletter an seine Kunden eine Grace Period von Cubase Pro 8.5 zu Cubase 9 angekündigt. Im Dezember soll das Update kommen. Das passt, denn Anfang Dezember gab es die letzten Jahre immer das Update.
In anticipation of the upcoming launch of Steinberg Cubase Pro 9, we would like to inform you that purchasers of Cubase Pro 8.5 will also receive a free upgrade to Cubase Pro 9 upon its release. If you are in need of a new digital audio workstation, you don’t have to wait until the release of Cubase Pro 9 in December to start working.Get ready for the most powerful version of Cubase ever.
Abgesehen von der üblichen Floskel, dass die neue Version die beste oder mächtigste „wo gibt“ wird, liest man im Netz noch nichts über etwaige Features.
Das Bild mit einem angeblichen Preis und einer Featureliste hat im Netz zuletzt die Runde gemacht, ist aber sicher digital editiert. Da werden beispielsweise VST Bass Amp oder Quadrafuzz V2 als neu angepriesen, was etwas eher der Fall war, bei V9 eben nicht. Die Bestellnummer auf dem Bild passt zum Music Store Katalog und ist laut Google identisch mit der von V8.5. Und wenn man genau hinschaut, dann sieht man auch, dass die Boxen noch den 8.5 Schriftzug an der Seite haben. Also ein Fake.

Wünsche und Versprechen

Weil ich noch keine Leaks finden konnte, wünsche ich mir einfach ein paar Sachen. Mein größter Kritikpunkt neben dem für mich aus heutiger Sicht sehr unlogischen aber vermutlich unveränderlichen VST Routing ist der Mixer. Ausklappen schön und gut, aber nicht eingefärbte Kanalzüge sind absolut unübersichtlich. Da sollte dringend angepackt werden. Auch die vielen Fenster stören mich mittlerweile – früher war das nie ein Problem, da gab es fast keine nennenswerten DAWs mit angedocktem Mixer, aber heute kenne ich den für mich angenehmeren Arbeitsweg und möchte ihn nicht mehr missen. Wenigstens „One Window View“ als Option. Außerdem wünsche ich mir ein Dry/Wet Regler für alle Plug-ins aus. Das gibt es ebenfalls in Reaper und ist ein echt geniales Feature für alle, die Plug-ins von faulen Programmierern nutzen wollen/müssen, die daran nicht denken oder nicht denken wollen. Leider passiert da einiges an Phasenschweinerei, aber das ist nicht immer schlimm.
Außerdem noch etwas, dass Steinberg seinen Fans „versprochen“ hat: Mixer Undo. Ich bin etwas verwöhnt von Reaper, wo jede Aktion rückgängig gemacht werden kann, auch Effektparameter. Arbeite ich in anderen DAWs, fällt mir immer, wie sehr man sich an sowas gewöhnt und man es auch schmerzlich vermisst, wenn es nicht da ist. Steinberg hatte im Januar eine Umfrage gestartet, in der fünf Punkte sich als „Most Wanted“ für die Zukunft herauskristallisiert haben:
  1. Parameter undo/redo history for MixConsole
  2. Enhanced window handling
  3. Extend options to import tracks/channels in a project
  4. Extend resizing possibilities for the rack zone
  5. Basic sampler
Natürlich kann nicht immer alles für die nächste Version versprochen werden, aber ein simpler Sampler oder MixConsole Undo wären sicher keine großen Aktionen. Farben im Mixer sicher auch nicht. Aber ich bin kein Programmierer.

Was sind eure Wünsche und Hoffnungen für Cubase 9?

Auch Kollege Non Eric von Musotalk hat sich mit vier anderen Cubaseianern eine Stunde lang über Wunsch-Features unterhalten. Ein sehenswertes Video.

Quellen




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06.11.2016

Haken dran: Cubase & UR22 - iMac Update auf Sierra

Sofern man kein "early adopter" ist muss man ja auch nicht gleich alles updaten. So auch OS Sierra. In der Regel kann beim Mac das OS ruhig zwei Jahre hinterher sein - die Software ist da wesentlich anspruchsloser.

Was Soft- und Hardware von Steinberg angeht, wird dort obloogatorisch erst mal auf die Bremse getreten und empfohlen, bevor die Test nicht durch sind, abzuwarten. Nun gab Steinebrg grünes Licht.
Installation war in üblicher Zeit fertig - Cubase läuft und ebenso das Interface UR22. HOPPLA: beim Ausschalten gibts Probleme: Die Diode am UR22 erlischt nicht - der Mac startet auch sofort wieder neu. Ziehe ich bei laufendem Betrieb das USB Kabel gibts Kernel Panic und einen Blackscreen.
Das Steinberg-Forum (englisch) rät zum Treiber Update auf Version 1.9.10.
Und richtig, wer lesen kann ist klar im Vorteil ;o) : auch im Knowledge Base bei Steinberg.net steht bei UR22 die Version 1.9.10 als die benötigte.
Und was hab ich? Altes 1.9.7. bah! Neuer Treiber von Yamaha besorgen - Installationsanweisung befolgen - und fertig.

20.10.2016

Steinberg Intros Dorico, ‘The New Standard In Scoring Software’

Steinberg has released Dorico, their new music notation application, tailored to the needs of composers, arrangers, engravers, copyists and educators.… Read More Steinberg Intros Dorico, ‘The New Standard In Scoring Software’

22.09.2016

NEU: Steinberg Cubasis 2

Versionsupdate und aktuell für 50% im Appstore
Cubasis 2 kommt mit vielen neuen Features, die Sie begeistern werden, darunter Echtzeit Time-Stretching und Pitch-Shifting, ein Channel Strip in Studioqualität, Spin FX, neue Sounds für die internen Instrumente und vieles mehr.

20.09.2016

Musicians & Producers: Do NOT Upgrade to Mac OS Sierra 10.12 Yet

If you're awaiting the launch of the new macOS Sierra from Apple and want to upgrade your music studio machine immediately.... don't. There's reports of issues with audio unit plug-ins flying in. ...

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Auch im Steinberg Forum wird geraten erst ein mal abzuwarten:
https://www.steinberg.net/forums/viewtopic.php?f=34&t=102068