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11.10.2021

Von Recording bis Podcasting: beyerdynamic stellt PRO X Reihe vor


beyerdynamic
will alle Kreativen mit der neuen PRO X Reihe ansprechen. Die zwei neuen Mikrofone und Kopfhörer richten sich an alle, die sich als „Creator“ betätigen. Sei es als Musikschaffende, Podcaster oder Streamer. Recording in allen Lebenslagen sozusagen.

beyerdynamic PRO X

Die neue Produktserie besteht im Augenblick aus zwei Mikrofonen und zwei Kopfhörern, die für sich jeweils einen eigenen Ansatz verfolgen. Damit richtet sich beyerdynamik nicht nur an die verschiedenen Anwendungsbereichen, sondern ebenso nach dem individuellen Geschmack. Flexibel einsetzbar sollen alle neuen Produkte der Serie sein – egal ob beim Livestream, Podcasting oder Recording, zuhause oder im Studio.

M 70 PRO X und M 90 PRO X Mikrofone

beyerdynamic M 70 PRO X und M 90 PRO X

beyerdynamic M 70 PRO X und M 90 PRO X

Der universelle Ansatz zeigt sich bereits bei den beiden Mikrofonen. Das dynamische M 70 PRO X ist mehr auf Broadcasting, Streaming, Podcasting und Sprache im Allgemeinen ausgerichtet, während das mit XLR bestückte Kondensatormikrofon M 90 PRO X mehr für die Aufnahme von Gesang und Instrumenten gedacht sind.

Eine „Natürliche Klangfarbe“ mit viel Details und wenig Rauschen sollen beide Modelle gemeinsam haben. Eine elastische Systemlagerung und die stabile Spinne sollen bei den Mikros gleichermaßen Trittschall oder Geräusche der Hand reduzieren. Der Pop-Filter sorgt jeweils dafür, dass Atem und Plosivlaute gedämpft werden. Beide Mikros setzen auf eine Nierencharakteristik.

beyerdynamic M 70 PRO X

beyerdynamic M 70 PRO X

Features M-70 PRO X

  • integrierte elastische Systemaufhängung
  • dynamisch
  • Nierencharakteristik
  • Arbeitsprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Übertragungsbereich Nahfeld 25 – 18000 Hz
  • Fernfeld (Entfernung 1 m) 40 – 18000 Hz
  • Nennimpedanz 350 Ohm
  • Feldleerlaufübertragungsfaktor bei 1 kHz (0 dB = 1 VPa): 1,8 mVPa (-55,0 dB) ±3 dB
  • Anschluss: XLR, 3-pol., male
  • Abmessungen: Länge 185 mm
  • Durchmesser 52 mm
  • inkl. elastische Halterung, Studiopoppfilter mit Schwanenhals und Transporttasche
  • Gewicht: 320 g
beyerdynamic M 90 PRO X

beyerdynamic M 90 PRO X

Features M-90 PRO X

  • Richtcharakteristik: Niere
  • 34 mm große Echtkondensator-Kapsel
  • Spannungsversorgung 20 – 52 V (Phantom)
  • Arbeitsprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Übertragungsbereich 20 – 20000 Hz
  • Nennimpedanz 180 Ohm
  • max. Grenzschalldruckpegel (bei 1 kHz) 133 dB
  • Anschluss: XLR, 3-pol., male
  • Abmessungen: Länge 197 mm, Durchmesser 52 mm
  • inkl. elastische Halterung, Popfilter mit Schwanenhals und Transporttasche
  • Gewicht: 296 g

DT 700 PRO X und DT 900 PRO X Kopfhörer

beyerdynamic DT 700 PRO X und DT 900 PRO X

beyerdynamic DT 700 PRO X und DT 900 PRO X

Klangqualität und Tragekomfort möchte beyerdynamic hier verbinden. Der geschlossene DT 700 PRO X soll sich für Producer eignen, die im Heimstudio oder unterwegs mit Laptop, Tablet oder Smartphone arbeiten. Bei dem offenen DT 900 PRO X handelt es sich dagegen um ein ohrumschließenden Studiokopfhörer, der eher für professionelles Abhören, Mixing und Mastering gedacht ist.

Trotz der unterschiedlichen Ausrichtung gibt es aber auch hier wieder so einige Gemeinsamkeiten. Der STELLAR.45 Schallwandler verspricht einen druckvollen und lauten Klang. Dazu kommt eine dreilagige Lautsprechermembran mit integrierter Dämpfungsschicht.

Und nicht nur die Impedanz ist mit 48 Ohm gleich, sondern auch der von 5 Hz bis 40 kHz reichende Übertragungsbereich. Außerdem gibt es für beide Modelle zwei Mini-XLR-Kabel mit jeweils 1,8 und 3 Meter Länge. Alle Teile lassen sich laut Hersteller austauschen, so soll eine lange Lebensdauer garantiert sein. Neben den Kabeln gehören je ein vergoldeter Stereoklinken-Adapter und eine Tragetasche zum Lieferumfang.

beyerdynamic DT 700 PRO X

beyerdynamic DT 700 PRO X

Features DT 700 PRO X

  • Wandlerprinzip: dynamisch
  • Arbeitsprinzip: geschlossen
  • Ohrumschließend
  • Übertragungsbereich: 5 Hz bis 40 kHz
  • Nennimpedanz: 48 Ohm
  • Isolierung von Außengeräuschen: 20 dB A
  • Schalldruckpegel @1 mW / 500 Hz: 100 dB SPL
  • Schalldruckpegel @1 V / 500 Hz: 114 dB SPL
  • Höchste Kurzzeitbelastbarkeit: 100 mW
  • Höchste Nennbelastbarkeit (Dauerbetrieb): 30 mW
  • Klirrfaktor @1 mW: 0,40% @100 Hz / 0,05% @500 Hz / 0,04% @1 kHz
  • Gewicht ohne Kabel: 350 g
beyerdynamic DT 900 PRO X

beyerdynamic DT 900 PRO X

Features DT 900 PRO X

  • Wandlerprinzip: dynamisch
  • Arbeitsprinzip: offen
  • Ohrumschließend
  • Übertragungsbereich: 5 Hz bis 40 kHz
  • Nennimpedanz: 48 Ohm
  • Schalldruckpegel @1 mW / 500 Hz: 100 dB SPL
  • Schalldruckpegel @1 V / 500 Hz: 114 dB SPL
  • Höchste Kurzzeitbelastbarkeit: 100 mW
  • Höchste Nennbelastbarkeit (Dauerbetrieb): 30 mW
  • Klirrfaktor @1 mW: 0,80% @100 Hz / 0,05% @500 Hz / 0,04% @1 kHz
  • Gewicht ohne Kabel: 345 g

Verfügbarkeit und Preise

Die neuen Mikrofone und Kopfhörer sind ab sofort erhältlich. M 70 PRO X kostet 249 Euro (hier bei Thomann*), M 90 PRO X kostet 299 Euro (hier bei Thomann*). DT 700 Pro X bekommt ihr für 249 Euro (hier bei Thomann*) und für DT 900 PRO X bezahltt ihr ebenfalls 249 Euro (hier bei Thomann*).

Weitere Infos

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Rode PSA1+ Mikrofonarm macht Podcaster und Streamer glücklich

Rode PSA1+

Rode verpasst dem Rundfunk-Gelenkarmstativ PSA1 ein Deluxe-Update und hängt ein Pluszeichen an den Namen. PSA1+ setzt auf ein neues Federsystem, mit dem ihr „butterweiche“ Bewegungen vornehmt und das ohne Geräusche. Das ist bei der Aufnahme eines Podcasts und besonders beim Livestreaming eine sehr praktische Angelegenheit.

Rode PSA1+

Das „+“ steht für das neuartige Federsystem, das nicht nur eine präzise und stabile Positionierung ermöglicht, sondern speziell für „smoothe“ Bewegungen gedacht ist. Schallgedämmte Federn sollen den Mikrofonarm so leise wie möglich bewegen. Rode spricht davon, dass dies fast geräuschlos möglich ist. Drehungen bis zu 360 Grad sind vorgesehen, so bringt ihr Mikrofone schnell in die gewünschte Position.

Ein integrierter Gummipuffer will zusätzlich Körperschall eliminieren, der von der Tischplatte kommen könnte. Die Gelenkarme sind mit Neopren überzogen, zwei Klemmen befinden sich daran und dienen als Kabelführung – egal ob das USB- oder XLR-Kabel sind.

Rode PSA1+

Rode PSA1+

Mit einer Schraubzwinge wird das Gelenkstativ am Tisch befestigt, alternativ nutzt ihr den Stecksockel, der sich auch direkt in die Tischplatte einbauen lässt. Schraubzwinge und Sockel sind im Lieferumfang enthalten.

Der Arm ist mit den gängigen Spinnen kompatibel und eignet sich für Mikrofone, die zwischen 94 g und 1,2 kg wiegen.

Die Deluxe-Version des Mikrofonarms macht einen robusten und auch ziemlich schicken Eindruck, der „Vorgänger“ gehört in diesem Segment seit einiger Zeit zu den Verkaufsschlagern unseres Partners Thomann.

Verfügbarkeit und Preis

Rode PSA1+ ist ab Mitte November 2021 erhältlich und kostet 135 Euro Hier bei Thomann vorbestellen*.

Weitere Infos über PSA1+

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06.10.2021

ESI cosMik uCast USB-Mikrofon: Chats, Streams, Podcasts

ESI cosMik uCast

Mit dem cosMik uCast bringt der in Deutschland sitzende Hersteller ESI nicht nur ein Mikrofon mit einem sehr originellen Namen heraus, sondern auch das erste eigene mit USB-Anschluss und internem Wandler. Die Zielgruppe: Content Creators – also Menschen, die streamen und podcasten. Aber zum Chat taugt das knapp um 100 Euro kostende Kondensatormikrofon bestimmt ebenso. Mit dem beiliegenden Software-Paket könnt ihr direkt loslegen.

ESI cosMik uCast

Das Mikrofon setzt auf eine Nierencharakteristik, die bei den meisten Mikros mit USB-Anschluss vorhanden ist, bei einigen Herstellern aber auch um eine zusätzlich wählbare Kugelcharakteristik ergänzt wird. Wenn es um eine „intime“ Aufnahme der Stimme ohne viel Umgebungsgeräusche geht, fahrt ihr mit „Niere“ jedenfalls immer gut. Für Podcasts, Streams oder einem Pläuschchen mit der Familie seid ihr damit also bestens gerüstet.

Über USB-C erfolgt der Anschluss an den Rechner, bei Apple Macs sind keine Treiber notwendig, das Interface funktioniert hier mit den Core Audio Treibern. Windows-Nutzer freuen sich hingegen über die bewährte DirectWIRE Technologie, mit dem das Routing „so einfach wie nie“ sein soll. Außerdem lassen sich so externe Soundquellen (Musik, Interviews oder auch Sound-Effekte) schnell in den eigenen Stream einbinden. Über ein Camera Connection Kit verbindet ihr das cosMik uCast sogar mit dem iPhone oder iPad.

Mit zwei Reglern steuert ihr die Aufnahme- und Wiedergabelautstärke, ein Kopfhöreranschluss für Monitoring befindet sich an der Unterseite neben dem USB-Anschluss. Einen Button für die Stummschaltung des Mikrofons findet ihr an der Frontseite. Ein Tischständer gehört neben zwei USB-Kabeln zum Lieferumfang. Aber auch ein Software-Paket ist dabei und liefert euch WaveLab LE, Cubasis LE für iOS, Bitwig Studio 8-Track, inTone 2 ESI Edition von Audified.

Der Übertragungsbereich reicht von 30 Hz bis 18 kHz, leider verrät uns ESI nicht die Auflösung des integrierten Interfaces – ich tippe mal auf 16 Bit und maximal 48 kHz. ESI berichtet aber in den technischen Daten, dass die 1 Zoll Kapsel einen Schalldruck von 130 dB verpackt.

ESI legt hiermit ein USB-Mikrofon vor, das sich nicht von der breiten Masse abhebt, weder bei den Features, noch bei dem Preis. Wenn euch speziell Podcasting interessiert, solltet ihr mal unsere News und Artikel zu dem Thema anschauen. Da findet ihr auf jeden Fall noch weitere Mikros mit USB oder ohne.

ESI cosMik uCast

ESI cosMik uCast

Features ESI cosMik uCast

  • Kondensatormikrofon mit integriertem USB-C Audiointerface
  • Richtcharakteristik: Niere
  • 1 Zoll Kapsel
  • Übertragungsbereich: 30 Hz bis 18 kHz
  • Max. SPL: 130 dB
  • Dynamikumfang: 89 dB (ADC), 93dB (DAC)
  • Signalrauschabstand: 89 dB (ADC), 93dB (DAC)
  • Regler zur Einstellung von Pegeln und Mute-Schalter
  • 3,5 mm Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregelung
  • Abmessungen ca. 176 x 50 mm
  • Gewicht: etwa 250 g
  • Tischständer und Halteclip im Lieferumfang
  • Stromversorgung über USB
  • USB-C und USB 2.0 Kabel im Lieferumfang enthalten (jeweils ca. 2 m)
  • 100 % class-compliant
  • arbeitet mit PC-Systemen mit Windows 7 / 8.1 / 10 und mit vielen Linux-Distributionen
  • kompatibel mit Mac-Systemen mit OS X / macOS, native CoreAudio-Unterstützung (32 Bit und 64 Bit)
  • kompatibel mit iPhone und iPad (Anschlussadapter notwendig)
  • EWDM-Treiber für Windows 7 / 8 / 8.1 / 10 mit ASIO 2.0, MME, WDM und DirectSound (32 Bit und 64 Bit)
  • DirectWIRE-Unterstützung unter Windows mit virtuellen Audiokanälen für interne Loopback-Aufnahmen

Verfügbarkeit und Preis

ESI cosMik uCast ist ab sofort für 109 Euro erhältlich.

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28.09.2021

Ara: new USB mic from AKG

AKG Ara

The Ara offers a choice of cardioid and omnidirectional polar patterns, and can record up to 24-bit/96kHz.



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07.06.2021

Test: Zoom Q8, Audio- & Videorecorder

zoom q8 testKaum ein Hersteller hat mehr Erfahrung in der Entwicklung mobiler Audio-Recording-Lösungen als Zoom. Jetzt geht man mit dem Zoom Q8 Audio- & Videorecorder noch einen Schritt weiter und spendiert dem Gerät eine HD-Videokamera. Zusammen mit dem 4-Spur-Audiorecorder könnte das wirklich ein spannendes Gerät sein, zumal es Features verspricht, die dem Video-Podcaster das Leben wirklich erleichtern […]

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20.04.2021

Behringer MIC300 Tube Ultragain, neuer Mikrofonvorverstärker zum günstigen Preis

behringer mic300 tube ultragainDas Behringer seine Produkte in der Regel zum ultra-kleinen Preis verkauft, ist kein Geheimnis. Trotz aller Vorurteile haben die „günstigen Teile“ aber in vielen unserer Tests schon auf ganzer Linie überzeugen können. Nun bringt das Unternehmen einen neuen Röhrenvorverstärker im kompakten Format auf den Markt, den MIC300 Tube Ultragain. Was bietet der Behringer MIC300 Tube […]

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19.04.2021

Rode Connect ist kostenlos und holt das Maximum aus dem NT-USB Mini

Rode Connect

Rode Connect ist eine kostenlose Software, die ihr ab sofort auf der Website des Herstellers downloaden könnt. Die App für macOS und Windows verwaltet bis zu vier Rode NT-USB Mini Mikrofone an einem Rechner und bietet eine zugängliche Lösung für Recording, Podcasting und Streaming. Das passende USB-Mikrofon bekommt ihr für schlanke 99 Euro.

Rode Connect

Ohne euch groß mit Routing und irgendwelchen Einstellungen rumplagen zu müssen, lässt euch Rode Connect bis zu vier NT-USB Mini Mikrofone an einem Rechner anschließen. Die übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche der Gratis-Software orientiert sich am RodeCaster Pro und bietet vier Mikrofonkanäle mit virtuellen Fadern, Pegelanzeigen, Mute-Buttons und weiteren nützlichen Funktionen.

Außerdem findet ihr einen virtuellen Kanal, mit dem ihr über Zoom oder Google Hangouts externe Leute in einen Chat, Stream oder Podcast einbindet. Der System-Kanal dient zum Einspielen von Musik, Jingles oder vorab aufgenommenen Beiträgen. Alle Eingänge sind automatisch mit einer Mix-Minus-Funktion belegt, die störende Echos bei Telefoninterviews verhindert.

Podcast-Aufnahmen und Livestreams sollen mit der Kombination Rode Connect und NT-USB Mini so einfach wie möglich sein. Rode denkt dabei aber auch an die Gamer: Die virtuellen Kanäle erlauben Chat-Anwendungen wie TeamSpeak, über den System-Kanal spielt ihr den Game-Sound ein. Für Streaming-Software wie OBS und Xsplit bietet Rode Connect eigene Ausgangsregler.

Rode Connect und NT-USB Mini

Rode Connect und NT-USB Mini

Neue Funktionen für das NT-USB Mini

Richtig klasse ist die Möglichkeit, das NT-USB Mini Mikrofon per Firmware-Update mit einem zuschaltbaren Noise Gate, einem Kompressor und APHEX Aural Exciter sowie Big Bottom zu erweitern. Jedes NT-USB Mini verfügt nämlich über einen internen DSP, den die Rode Connect Software jetzt quasi anzapft und mit neuen Funktionen bestückt. Ob der Hersteller das von Anfang an so geplant hat?

Der Download lohnt sich also auf jeden Fall, alleine nur um die neuen Features des Mikros freizuschalten. Das NT-USB Mini kostet 99 Euro (gibt es auch hier bei Thomann*) und bietet eine Nierencharakteristik, integrierten Popschutz, Kopfhöreranschluss sowie ein internes Interface mit 24 Bit und 48 kHz.

Die kompakte Größe macht das NT-USB Mini zu einer sehr portablen Lösung für alle, die mobil Content erstellen wollen. Mit der Veröffentlichung der kostenlosen Software wird das kleine Mikro noch attraktiver, auch für Online-Unterricht ist das Gerät bestimmt auch eine gute Anschaffung.

Spezifikation und Preis

Rode Connect läuft auf macOS (10.13 oder neuer) sowie Windows (10 Version 1803). Der Download ist kostenlos.

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24.02.2021

Angecheckt und Gewinnspiel: Mackie EM-Chromium USB-Mikrofon

Mit dem EM-Chromium visiert Mackie Leute an, die nicht unbedingt nur Podcasts oder ein Voice-Over aufnehmen wollen. Durch die zusätzlichen Eingänge eignet sich das USB-Kondensatormikrofon auch für die direkte Aufnahme von Instrumenten oder anderen Signalen. Die vier einstellbaren Richtcharakteristiken und der integrierte Mischer machen EM-Chromium zu einem anpassungsfähigen Gerät für die Aufnahme. Wir haben das Mikro nicht nur angecheckt – mit ein bisschen Glück kannst du sogar ein Exemplar gewinnen!

Mackie EM-Chromium Angecheckt

Der erste Eindruck ist auf jeden Fall schon mal stimmig. Das USB-Mikro wirkt solide und ist mit 1,6 kg (speziell durch das integrierte Stativ) auch relativ schwer. Darum steht das EM-Chromium fest auf dem Schreibtisch und wackelt kein bisschen. Im Lieferumfang sind Download-Codes für Software (Pro Tools First, Waveform, Musician Collection für ProTools und DAW Essentials Bundle) enthalten, außerdem das zugehörige USB-C-Kabel. Sobald ich es anschließe, wird das Mikro prompt als Audio-Device erkannt – Plug-and-play wie es sein sollte! Ich verzichte auf die Installation der Software und benutze zum Ausprobieren meine DAW (Ableton Live) und das kostenlose Audacity.

Ein kurzer Blick auf das Gerät und die Features: Das Mikro ist fest an einem Tischstativ installiert und lässt sich im Winkel verstellen. Am Mikro selbst befindet sich ein Button zum Stummschalten (leuchtet dann rot) sowie zwei Regler für Gain und das Wechseln der Richtcharakteristik (Niere, Stereo, Acht, Kugel). Der Fuß des Stativs verfügt an der Rückseite über den USB-C-Anschluss sowie einen Instrumenteneingang für 6,35 mm Klinke. Auf der Oberseite sitzen jeweils links der Anschluss für Kopfhörer und rechts ein AUX-Eingang – beide als 3,5 mm Buchsen ausgeführt. Außerdem entdecke ich vier Regler: Lautstärke für Kopfhörer, einzelne Gain-Regler für Aux- und Instrumenten-Eingang sowie ein Mix-Regler, der zwischen USB und Mikrofon-Signal überblendet. EM-Chromium erlaubt über die Kopfhörer das Monitoring der Aufnahme und ebenso das spätere Abhören. Das ist super! Ach ja, eine LED-Anzeige zeigt in fünf fünf Stufen die Pegel für Ein- und Ausgang an. Abgesehen von den LEDs signalisiert das Gerät nicht, wenn es gerade im Betrieb ist.

Mackie EM-Chromium: Der Stativfuß im Detail

Mackie EM-Chromium: Der Stativfuß im Detail

Für Podcasting, Streaming, Online-Unterricht oder Gesang

Die zwei zusätzlichen Eingänge und der integrierte Mixer geben mir einige Optionen, die ich mit einem „einfachen“ USB-Mikro so nicht bekomme. Ich kann zum Beispiel unkompliziert Musik oder Jingles über den AUX-Eingang einspielen. Oder über den Klinkenstecker ein zusätzliches Instrument einbinden. Damit wird das EM-Chromium auch für Online-Unterricht und andere Streaming-Anwendungen interessant.

Die vier umstellbaren Richtcharakteristiken sind ein weiterer Pluspunkt. Während ich solo die Nierencharakteristik zum Einsprechen verwende, hilft bei Interviews Acht oder sogar Omnidirektional weiter. Schade, dass im Vergleich zum EM-Carbon die Superniere fehlt. Das liefert beim Blick auf die Daten übrigens etwas bessere Werte in Bezug auf den maximalen Schalldruckpegel und Dynamikbereich.

Mackie EM-Chromium lässt sich im Winkel einstellen

Mackie EM-Chromium lässt sich im Winkel einstellen

Sound

Aber mal abgesehen von Zahlen, wie klingt das Mackie EM-Chromium? Hier überzeugt das Mikro durchaus, Sprache kommt deutlich und mit einem schönen Sound rüber. Je näher ihr bei der Aufnahme an die Kapsel kommt, desto notwendiger wird aus meiner Sicht ein Popschutz. Der kostet nicht die Welt (hier eine Auswahl bei Thomann*) und verbessert das Ergebnis. Auch auf Trittschall reagiert das Mackie (wie alle Kondensatormikrofone) recht empfindlich, ihr solltet beim Einsatz also Stöße am Tisch vermeiden.

Die Stimme klingt hiermit jedenfalls schön rund und satt, viel nachträgliche „Schönfärberei“ ist nicht notwendig. Mit dem Stummschalter solltet ihr vorsichtig sein, der erzeugt nämlich ein Klickgeräusch, das zwar äußerst leise ist, aber dennoch wahrnehmbar. Die Wandler arbeiten hier wieder mit 16 Bit und 48 kHz – so wie viele gängige USB-Mikros. 24 Bit sehe ich aber trotzdem lieber.

Die Aufnahme von Gesang und Instrumenten wie Akustikgitarre habe ich nicht damit ausprobiert, der Test auf Bonedo bescheinigt da aber durchaus zufriedenstellende Ergebnisse. EM-Chromium ist aber auch nicht primär als Studiomikrofon gedacht.

Mackie EM-Chromium – Nicht nur für Podcasts geeignet

Mackie EM-Chromium – nicht nur für Podcasts geeignet

Fazit

Noch mal kurz zusammengefasst: Ihr bekommt hier ein solides Mikrofon, das schnell einsatzbereit ist und sich durch die umschaltbare Richtcharakteristik sowie die zusätzlichen Eingänge und den integrierten Mixer für eine Vielzahl von Anwendungen eignet. Der Sound geht in Ordnung, speziell Sprachaufnahmen klingen überzeugend. Der Preis ist stimmig, wenn ihr ein paar Euros sparen wollt und auf die Eingänge und den Mixer verzichten könnt, bekommt ihr mit dem EM-Carbon (hier bei Thomann*) eine Alternative.

Das Mackie EM-Chromium gibt es ebenfalls bei unserem Partner Thomann, der Preis liegt gegenwärtig bei 236 Euro. Hier bei Thomann*.

Kombiniert USB-Mikro mit zusätzlichen Eingängen und Mixer: Mackie EM-Chromium

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18.02.2021

IK Multimedia iRig Pre 2: Preamp und Interface für die Hosentasche

IK Multimedia iRig Pre 2

IK Multimedia stellt das neue iRig Pre 2 vor. Das kleine Gerät passt in jede Hosentasche und kombiniert Preamp und Interface. Über XLR schließt ihr ein Mikrofon an und wappnet euch so für Streaming, Performance und Aufnahme. Funktioniert mit iPhone, iPad und Android-Devices, aber auch mit DSLR-Kameras.

IK Multimedia iRig Pre 2

Mit dieser Kombi aus Preamp und Interface richtet sich IK Multimedia an alle Content-Creators dieser Welt und will Streaming, Podcasting, Performen und Aufnahmen mit amtlichen Mikrofonen ermöglichen. „Amtliche Mikrofone“ werden ja meistens über XLR angeschlossen, brauchen eine Vorverstärkung und oft auch Phantomspeisung für den Betrieb. Und genau das bietet euch das kleine Interface.

Mit einem kleinen Drehrad reguliert ihr die Verstärkung, der eingebaute Kopfhörerverstärker mit 3,5 mm Klinkenanschluss erlaubt Monitoring in Echtzeit. Ein Switch schaltet bei Bedarf 48 V Phantomspeisung ein.

Der Frequenzgang reicht von 20 Hz bis 20 kHz, die Gain-Range beträgt 48 dB. Zwei AA-Batterien sind für den Betrieb notwendig und reichen für knapp 20 Stunden, mit aktivierter Phantomspeisung für ungefähr sieben Stunden.

IK Multimedia iRig Pre 2

IK Multimedia iRig Pre 2

iRig Pre 2 funktioniert nicht nur mit iOS- und Android-Devices, über das TRRS-Kabel ebenso problemlos mit gängigen DSLR-Kameras. Wenn das Gerät über den Lightning-Anschluss verbunden werden soll, benötigt ihr einen Adapter, der rund 10 Euro kostet. Das beliegende Velcro Strip (auf Deutsch: Klettband) befestigt das ohne Batterien 75 g schwere Gerät schnell an der Kamera. Mit dem optional erhältlichen iKlip Zubehör integriert ihr mit wenigen Handgriffen Smartphones oder Tablets in ein Setup für Aufnahmen und Streams.

Die Features klingen eigentlich genau wie bei dem Vorgänger, das ihr bei Thomann im Augenblick weiterhin bekommt*, der Look unterscheidet sich minimal.

Verfügbarkeit und Preis

März 2021 erscheint iRig Pre 2, der Preis liegt bei knapp 61 Euro. Haltet bei Thomann einfach mal die Augen auf, bestimmt könnt ihr bald schon vorbestellen. Der Hersteller bei Thomann*

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27.11.2020

RODE Vlogger Kit: Komplettlösung für mobile Filmproduktion

RODE Vlogger Kit

RODE gibt den Content Creators dieser Welt das Vlogger Kit in die Hände. Damit rüstet ihr euch für mobiles Filmemachen. Das besteht aus drei wichtigen Komponenten und diversen Accessoires.

RODE Vlogger Kit

Der Hersteller denkt an Leute, die ihr Smartphone für die mobile Filmproduktion nutzen wollen. Dabei ist egal, ob ihr mit einem iOS- oder Android-Device unterwegs seid. VideoMic Me-L verfügt über einen Lighting-Anschluss, VideoMic Me-C ist mit USB-C bestückt. In der Universal Edition steckt das VideoMicro für Smartphones mit einem 3,5-mm-Stecker. Und das kann mit passendem Adapter sogar an Geräte mit Lightning und USB-C verbunden werden. Super!

Abseits des von euch gewählten Mikrofons bekommt ihr zusätzlich den Tripod 2 mit einem Gimbal-Kopf. SmartGrip ergänzt das Zubehör um einen gummierten Grip aus Metall. MicroLED ist die passende Beleuchtung, die sich auch problemlos am SmartGrip befestigen lässt. Ihr könnt also aus einer festen Position filmen und genauso im Handheld-Modus.

RODE Vlogger Kit

RODE Vlogger Kit

Für das Mikrofon bekommt ihr einen Windschutz, so dass auch an der Luft die Audioaufnahme stimmig bleibt. Weitere Zugaben sind ein Licht-Diffusor und ein paar Farbfilter. Sound und Optik könnt ihr mit diesem Kit also gleichermaßen verbessern.

Die Kits funktionieren mit den gängigen Apps auf euren Devices, die einzelnen Elemente lassen dem Hersteller zufolge schnell und problemlos anschließen. Viel mehr als ein paar Anschlüsse oder Kabel stecken ist nicht notwendig. Hört sich nach einer durchdachten Komplettlösung an. Bin auf den Preis gespannt.

Verfügbarkeit und Preise

Die Vlogger Kits sind demnächst erhältlich. Preise sind noch nicht bekannt.

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25.11.2020

Zoom Am7: Android Stereomikrofon für Audio- und Videoaufnahmen

Zoom Am7

Zoom Am7

Zoom Am7

Zoom Am7

Mit iQ6 und iQ7 hat Zoom schon eine ganze Zeit Mikrofone für iOS Devices im Angebot, jetzt wird das Produktportfolio um das für Android entwickelte Am7 erweitert. Das soll euch für hochwertige Stereoaufnahmen unterwegs ausrüsten, für Videoaufnahmen und Selfies taugt das Mikrofon ebenso.

Zoom Am7

Das Zoom Am7 Mikrofon verwandelt euer Handy quasi mit einer Plug-and-Play-Handbewegung in einen Stereo-Fieldrecorder. Für diesen Zweck ist das kleine Mikro mit einem USB-C-Anschluss versehen – sollte für die meisten Android-Handys passen. Die M-S-Stereo-Kapsel dreht ihr so, dass sowohl ein vertikaler als auch horizontaler Betrieb mit dem Gerät funktioniert. Aber nicht nur das: Die Kapsel ermöglicht auch, die Stereobreite der Aufnahme zu ändern – die Mid-Side-Technik macht´s möglich.

Ein an der Miniklinkenbuchse angeschlossener Kopfhörer oder Lautsprecher hilft euch beim Überprüfen der Aufnahme. Lautsprecher habt ihr beim mobilen Betrieb wohl eher nicht im Einsatz, vielleicht aber beim Aufnehmen von Videos. Denn natürlich eignet sich das Mikro auch für diese Aufgaben. Sogar ein Selfie-Modus ist vorgesehen, dafür ist die Zoom Handy Recorder App erforderlich. Der Regler für den Aufnahmepegel und die LED-Pegelanzeige sind dabei nach vorne gerichtet und ihr habt Einstellungen und Signale im Blick.

Die App eignet sich natürlich auch für die Bearbeitung der Aufnahmen und dem direkten Upload auf SoundCloud oder Sozialen Netzwerken, sondern garantiert laut Hersteller auch das latenzfreie Abhören des Audiomaterials. Andere Apps für Audio/Video/Streaming unterstützt die Hardware aber ebenso.

Am7 Features

  • Mitte-Seiten-Mikrofon zum Anschluss an Android-Geräten
  • USB-C-Anschluss
  • Steuerung der Stereobreite
  • Audio- und Video-Modus
  • Flip-Funktion zur Aufnahme mit der Selfie-Kamera
  • Arbeitet mit der ZOOM Handy Recorder App und anderen Audio- und Video-Capture-Anwendungen zusammen
  • Latenzfreies Abhören des Audiomaterials bei Verwendung der ZOOM Handy Recorder App

Das ist jetzt mal wieder so ein Moment, in dem ich über ein Produkt schreibe und direkt Lust bekomme, mir das auch anzuschaffen. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, eben mal ein brauchbares Stereomikro an das Smartphone anzuklemmen? Ich besitze aktuell ein iPhone und werde mir gleich mal das Modell dafür anschauen.

Verfügbarkeit und Preis

Zoom Am7 ist bereits im Dezember 2020 erhältlich. Der Preis liegt bei 115 Euro.

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09.11.2020

Test: Elgato Wave 1, Wave 3, USB-Podcast-Mikrofone

elgato wave 1 wave 3 mikrofon podcast test
Im Studiobereich hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Viele neue Produkte und Hersteller bedienen inzwischen einen großen Markt und konnten auch mit teils innovativen Ideen überraschen. Da will auch das im Jahr 1992 gegründete Unternehmen Elgato Systems GmbH mitmischen, das seit 2018 als selbständige Marke zu Corsair gehört. Markus Fest ist Gründer und […]

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02.11.2020

Shure MV7: Mikrofon für Podcasting und mehr


Das Shure MV7 ist ein Mikrofon, das speziell für die Bedürfnisse von Podcastern entwickelt wurde. Jedoch handelt es sich bei dem Schallwandler nicht um ein reines USB-Mikrofon. Auch ein XLR-Anschluss ist zu finden. Alle Infos gibt es hier! Shure MV7 – Das Beste aus zwei Welten USB-Mikrofone sind mittlerweile weit verbreitet. Streamer, Podcaster und Musiker […]

Der Beitrag Shure MV7: Mikrofon für Podcasting und mehr wurde erstmalig auf delamar.de veröffentlicht.




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25.02.2020

Test: CEntrance MixerFace R4B, Mobiler Audiorecorder/USB-Audiointerface


centrance r4b mixerfaceCEntrance MixerFace? Hatten wir das nicht schon mal im Test? Richtig – im Frühjahr 2019 hatte mein geschätzter Kollege Onkel Sigi das MixerFace R4 (und das R4R, das auch ohne Rechner, also stand-alone betrieben werden kann) vorgestellt. Sein Fazit damals: Die beiden sind Winzlinge, die erstaunlich gut klingen und enorm vielseitig sind. Beide sind nicht gerade […]


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29.10.2019

Test: TC-Helicon GO VOCAL, GO XLR, Mischpult und mobiler Mikrofonvorverstärker


tc helicon go xlr go vocalPodcasting ist mal wieder das absolute Trend-Thema. Daher wundert es nicht, dass viele Hersteller auf den Zug aufspringen und gezielt einfach zu bedienende Produkte für Einsteiger anbieten. Zwar wird im Marketing gerne ergänzt, dass auch Professionelle angesprochen werden, doch trifft dies auch immer zu? Das müssen die beiden Produkte GO XLR und GO VOCAL des […]


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11.07.2019

Reclouder Audio Recording – mobile, drahtlose Aufnahmen


reclouder audio recordingDer Reclouder sieht zunächst einmal unscheinbar aus, bietet aber für die unterschiedlichsten Musiker sinnvolle und praktische Lösungen. Egal ob DJ, Band oder Field-Recorder, der Reclouder erlaubt es in 24 Bit und 96 kHz direkt auf SD- oder SDHC-Karten aufzuzeichnen. Parallel dazu ermöglicht er es, die Aufnahmen per WiFi oder Bluetooth in die zugehörige Cloud zu […]


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11.04.2019

News | Nie mehr Mikrofon: Die Friedman MIC-NO-MO Guitar Cabinet DI-Box erspart das Mikrofon

Amphersteller Friedman kündigt mit dem MIC-NO-MO eine passive DI-Box für Gitarristen an, die mit einer effektiven Speaker-Simulation ausgestattet ist.

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05.04.2019

Vlogger-Traum: Rode Wireless Go ist die kleinste Funkstrecke der Welt

Rode wildert mal wieder im Budget-Segment herum, kann aber mit dem Konzept zumindest mich überzeugen. Das Wireless Go ist eine besonders kleine Funkstrecke, die keine 200 USD kostet.

Wireless Go

Wer Ton zum Bild vor der Kamera abnehmen will, braucht entweder einen anständigen Boom-Operator … oder aber eine Funkstrecke und Ansteckmikrofone. Manchmal kommt es doch auf die Größe an, denn „immer“ sind die großen Funken im Weg (oder im Bild).
Rode Wireless Go Funkstrecke Budget Front
Das Wireless Go Set besteht aus Transmitter und Receiver, die aus einem Mix mit Bluetooth und WLAN (2,4 GHz) kommunizieren. Der interne Akku lässt sich über USB-C aufladen und soll 7 Stunden durchhalten. Amtlich für die Größe. Gerade einmal 31 Gramm wiegt ein Teil, das via integrierter Klammer angebracht werden kann.
Rode selbst beschreibt es als weltkleinste Funkstrecke. Und sie könnten damit Recht haben. 44x46x18 mm ist ungefähr so wie bei den alten iPod Nano Modellen. Wirklich nicht viel.
Rode hat neben dem Sender auch noch ein Mikro mit Kugel-Charakteristik im Sender eingebaut, der als Lavaliermic eingesetzt werden kann. Man kann aber wie gewohnt über TRS sein eigenes Mikro anschließen. Beim Sender sind außerdem noch zwei Status-LEDs angebracht, die man hätte besser verstecken können. Der Empfänger verfügt über ein Display mit Batterieanzeige für beide und die Verbindungsstärke – und natürlich den Pegel. Der lässt sich am Output auf 0, -6 und -12 dB stellen.
Rode Wireless Go Funkstrecke Budget Oberseite
199 USD ist echt eine Ansage für ein derartiges Paket. Rode war bisher schon mit dem RodeLink bei knapp 400 Euro ziemlich weit unten. Eine Standard-Funkstrecke von Sennheiser kommt auf ca. 750 Euro, die kann zwar dann auch etwas mehr und funkt auf anderen Frequenzen (und hat nicht nur TRS als Anschlussmöglichkeit), ist aber eben auch nicht so klein oder hat ein Notfall-Mikro eingebaut.
Ich bin gespannt, wie sich das Rode Wireless Go später schlägt. Aktuell scheint es ziemlich alternativlos. Im Video sieht man leider nur jede Menge Marketing und Plastikgesichter und eher nichts vom Produkt, außer wie leicht es sich anbringen lässt. Nun ja.

Mehr Infos

Video



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Podcast-Stimme verbessern: Klingen wie ein Profi mit Audacity

Wenn Du deine Podcast-Stimme verbessern möchtest, kommt hier eine gute Nachricht: Du kannst mit einem günstigen Podcast-Mikrofon professionelle Ergebnisse erzielen. In diesem Tutorial erfährst Du, wie das Podcast-Stimme verbessern mit gratis Tools funktioniert. Gratis Radiostimme: Podcast-Stimme verbessern Es ist tatsächlich machbar und günstig – zuhause einen Podcast erstellen und diesen so klingen lassen, als wäre […]
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07.11.2018

Gitarrenverstärker aufnehmen mit Speakersimulator

Gitarrenamps richtig aufnehmen

— Gitarrenverstärker aufnehmen mit Speaker-Simulator —
Wer einen Gitarrenverstärker aufnehmen möchte, begibt sich meist auf einen zweifelhaften Pfad der Schwarzen Magie und findet sich bisweilen in den innersten Zirkel der Hölle wieder. Bereit, die Seele auf Ewigkeit für den richtigen Sound zu versilbern! Na ja, ganz so dramatisch ist es meist nicht, aber das Hantieren mit unterschiedlichsten Gerätschaften und deren Positionierung, die klimatischen Bedingungen im Aufnahmeraum oder Konzertsaal sowie dessen Beschaffenheit im Generellen, sammeln sich zu einem Berg von kaum kontrollierbaren Variablen, die es sehr schwer machen können, konsistent den gewünschten Klang zu erzeugen. Zudem können lärmempfindliche Nachbarn tatsächlich die Hölle auf Erden bereiten, denn der Amp klingt eben kurz vor knapp am besten und nur wenige von uns können so den Sweet-Spot stundenlang aufrechterhalten.
Abhilfe soll dabei eine Gerätegattung schaffen, die erstaunlicherweise noch relativ jung ist, gemessen an dem Alter der Probleme, die sie antritt zu lösen: Ein Speaker-Simulator oder auch Emulator genannt. Anstatt ein Studio einzurichten und zu versuchen, damit alles zu kontrollieren, lassen sich nun Geräte zwischen Verstärker und Box oder direkt ans Aufnahmegerät schalten, die all diese Probleme auf sehr viel einfachere Art lösen. Von der einfachen „Loadbox“ bis zur digitalen Vollsimulation gibt es hier eine ganze Menge Helferlein, die zum gewünschten Ergebnis führen sollen. Wir schauen uns deren Funktion und die besten Emulatoren einmal an.
— Theoretisch klingt so ein Amp richtig gut, aber wo kann man den schon mal aufdrehen? —

Gitarrenverstärker aufnehmen: die Summe aller Teile

Im Grunde besteht das gesamte Setup für die Aufnahme einer elektrischen Gitarre aus einer Vielzahl an „Subsystemen“, die alle einen mehr oder weniger starken Einfluss auf den Klang haben. Die Gitarre selbst bleibt dabei erst einmal außen vor, genau wie das Interface zum Computer oder das Aufnahmegerät oder die DAW.
Das unverstärkte Gitarrensignal geht zuallererst in die Vorstufe des Verstärkers, wo es die erste veränderliche Variable gibt (vom Kabel einmal abgesehen, aber wir wollen mal nicht allzu kleinlich werden). Je nach Zustand der Röhren etwa kann hier schon die Raum- und Betriebstemperatur einen gewichtigen Einfluss auf den Klang haben. Die Klangregelung kann ebenso davon beeinflusst werden und die Endstufe folgt ihrerseits ganz ähnlichen Prinzipien. Danach bestimmt die Anzahl und Qualität der zwischengeschalteten Effekte und Stompboxes erneut, ob es Klangveränderungen gibt oder wie gut die Qualität des Signals ist. Von hier geht es zur Endstufe. Je nachdem, wie weit diese übersteuert wird, welche Betriebstemperatur sie besitzt und wie der Zustand der eventuell verwendeten Röhren ist. Im Grunde sollte es hier aber noch relativ konstant zugehen, wirklich schwierig in der Aufnahmesituation beim Gitarrenverstärker aufnehmen wird es ab dem Lautsprecher.
— Der Speaker ist ein wichtiger und zugleich reaktiver Teil des Gesamtinstruments E-Gitarre —

Gitarrenverstärker aufnehmen – die Kuh aufs Eis schicken …

Denn dieser bildet, ebenso wie der Verstärker selbst, ein signifikantes Teil des Gesamtsystems. So ist die Größe der Membran, bei vielen Gitarrenverstärkern 12″, ebenso ausschlaggebend wie dessen Dynamik, Form und Zustand. Diese Parameter bestimmen die Reaktion des Speakers auf die Endstufe, die ihren Klang dadurch verändert und beispielsweise zum Übersteuern bewegt wird oder bestimmte Frequenzen präsenter werden lässt.
Die Box lässt sich aber leider beim Gitarrenverstärker aufnehmen nicht immer wie gewünscht einsetzen. Sei es, dass er etwa im Studio durch einen anderen ersetzt werden musste, weil der Lieblings-Speaker nicht mehr in den alten Golf passte und im Proberaum oder zuhause stehen bleiben musste. Besonders bei alten Röhrenverstärkern gilt dazu, dass diese erst bei übermenschlichen Lautstärken so richtig gut klingen, wenn nicht nur die Endstufe voll losbrüllen kann, sondern auch der Lautsprecher an der Leistungsgrenze agiert, da auch dieser selbst übersteuern kann und möglicherweise erst dadurch den Gesamtklang zu dem macht, was er ist.

… und sie wieder einfangen

Aber selbst dann gibt es noch eine Menge Variable beim Gitarrenverstärker aufnehmen. Die Wichtigste mag da das Mikrofon selbst sein, denn es bestimmt im Wesentlichen die Klangfarbe und welche Frequenzen besonders deutlich zu hören sind und welche Vergleichsweise weniger zutage treten. Aber auch dessen Positionierung relativ zu den Membranen des Speakers durch Abstand, Ausrichtung und seitlicher Abstand von der Abdeckkappe ist eine Kunst für sich und sind weitere Stellschrauben auf dem Weg zum richtigen Sound.
— Welches Mikro und wohin damit? Solche Fragen können zu Existenzfragen werden. —
Dazu kommt auch noch der Raum, dessen Größe, Form, Möblierung bis hin zur Faserstärke der verwendeten Tapete (oder der Härtegrad des Wassers, mit dem der Beton angemischt wurde). Natürlich ist auch die Positionierung des Lautsprechers darin und zum Beispiel der Abstand zur nächsten und weitesten Wand relativ zum Mikrofon sowie zueinander. Auch hier könnte man Doktorarbeiten wälzen oder auf AMAZONA.de das wichtigste zum Thema Hall nachlesen.
Danach geht es dann natürlich möglichst ohne zusätzliche Einfärbung ins Aufnahmegerät und ist im Kasten. Das dritte Subsystem nach der Gitarre und der Vor- und Endstufe des Verstärkers ist also dasjenige, welches sich am schwersten wiederholbar aufbauen und kontrollieren lässt. Zudem ist es vielleicht das Sperrigste und Teuerste, zieht man zu der Rechnung die Raumkosten hinzu.

Gitarrenverstärker aufnehmen – geht das auch einfacher?

Hier kommen nun unsere Gräte ins Spiel, die dieses Subsystem vereinfachen oder nach Möglichkeit ersetzen und so leichter kontrollierbar und replizierbar machen sollen. Ein Überbegriff hierfür ist Emulatoren oder in manchen Fällen auch Loadbox, auch Attenuatoren oder Leistungsreduzierer genannt, die die Fiktion der Box und auch des Mikrofones bei der Klangerzeugung übernehmen sollen. Anders gesagt, muss die Energie der Endstufe von irgendetwas geschluckt werden, damit diese nicht durchbrennt. Bei einfachen Loadboxen wird einfach nur die Leistungsaufnahme der Box simuliert, die das verstärkte Signal der Endstufe schluckt.
Viele moderne Loadboxen können aber noch mehr als nur die an den Speaker geschickte Leistung zu reduzieren. So können sie auch selbst verschiedene Räume und Boxen sowie Mikrofone simulieren, womit sich die aufwendige Mikrophonierung eines Speaker ganz umgehen lässt. Auch gibt es Geräte, die die Endstufe komplett ersetzen und so den ganzen Signalweg in einfach zu kontrollierenden Bahnen belassen.
— Manche Verstärker haben eingebaute Powersoaks, bei anderen könnte hier nachgerüstet werden, bei manchen kann man diesen Teil insgesamt ersetzen —


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